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unendlich kleinen gelben Täfelchen (Eisenglanz?) und eiförmigengrünlichen Körperchen (Globuliten?) herrührt, die in der ansich farblosen Basis in grosser Menge eingestreut sind. —Hier haben wir es also unzweifelhaft mit durchaus echten Por-phyren zu thun.
Uebrigens muss ich bemerken, dass die beiden beschrie-benen Ausbildungsweisen, deren erste ich als eine granophyrischebezeichne, während ich die zweite als vorwiegend mikroporphy-risch charakterisiren möchte, d. li. mikrokrystallin mit Glas,nur die beiden Extreme einer continuirlichen Reihe bilden, zwi-schen denen alle denkbaren Zwischenglieder liegen.
Der chemische Bestand dieser Entwicklungsstufe wird ausder Analyse XLVI und ihrer Berechnung auf die Verhältniss-Zahlen der Molecule in XLVI a ersichtlich. Herr L. van Web-veke führte dieselbe an einem normalen Quarzporphyr desRosskopfes mit dem specifischen Gewichte 2. 5 87 aus.
XLVI.
XLVI 3 .
Si0 2 .
7 6.682-
253.66
alo 3 .
12.898-
25.12
Fe ä O s ....
1 .015-
1 .27
FeO.
0.449-
1.24
CaO.
0.692 —
2.47
MgO.
0.404-
2.02
K,0.
4.670-
9.91
NajO.
3.434—
11.09
H,0.
0.719 —
7.99
100 . 963 — 314.77
Auch hier ist der chemische Bestand genau derselbe wie beiden früher beschriebenen Modificationen der in Rede stehendenDecke. Die Menge der Monoxyd-Molecule zu der der Sesqui-
R.
805
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