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oxyde ist mit Einschluss des Wassers = 34.7a : 20.39 und ohnediese Substanz in Betracht zu ziehen = 20.73 : 26.39, also wie-der = 1:1.
Einem der beiden zuletzt besprochenen Entwicklungsstadiengehören nun auch die Gesteinsmassen der unmittelbar mit derDecke in Verbindung stehenden und diejenigen Gänge an, welchein geringer Entfernung von derselben in den metamorphen Glie-dern der Steiger Schiefer aufsetzen. Im Allgemeinen neigendieselben mehr zu der mikroporphyrischen Ausbildung der Grund-masse, aber niemals fehlte die sphärolithische und granophyreStructur ganz. Ja oft sind gerade die pseudosphärolithischenQuarzfeldspathaggregate von tadelloser Schönheit und auffallendgrossem Korn, und ebenso begegnet man gerade in einigen die-ser Gänge einer knäuelartigen Verwachsung vieler schmaler,aber messbarer Eeldspathleisten, wobei die einzelnen Krystall-iiulividuen in roh radialer Stellung zu einander stehen und ge-wissermaassen als Sphärolithe aus grossen und daher wenigenIndividuen erscheinen.
Den unläugbaren Nachweis der chemischen Uebcreinstim-mung dieser Ganggesteiue mit denen der Decke liefert die Ana-lyse XLVII, welche Herr L. van Wekveice an einem Hand-stücke von dem ersten Gange ausführte, welcher oberhalb Andlau an der Chaussee nach Hohwald am linken Thalgehängc im Knoten-glimmerschicfer aufsetzt. Das specifische Gewicht wurde zu2.UOO bestimmt. Die mit 100 vervielfachten Quotienten aus denAequivalentgewichten in die rrocentmcngen stehen unter XLVIP.
XLVII. XLVIP.
7 7,oco — 250.92
1 1.173 22.35
1 .397 1 .71
0.1511 - 0.43