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Das Molecularverhältniss der Monoxyde zu den Sesqui-oxyden stellt sich mit Rücksichtnahme auf den "Wassergehaltzu 34 .ns : 24.o!) und ohne Berechnung' dieses Bcstandtheils zu23.02 : 24.03 und demnach wie allenthalben = 1:1. Der hierungewöhnlich hohe, aber auch sonst am meisten schwankendeWassergehalt hängt jedenfalls mit dem Erhaltungszustände derGesteine bis zu einem gewissen Grade zusammen.
Eine ganz interessante Structurmodification lassen die Ge-steine dieser Decke und der dazu gehörigen Gänge da wahr-nehmen, wo sie unmittelbar in Contact mit anderen Gesteinentreten, also an dem Liegenden der Decke, an den Salbändernder Gänge. Ich bezeichne diese Structur als eine varioli-tische und will gleich hier hinzufügen, dass die Ausfüllungs-masse des Ganges an der Ecke von llasselbach- und Andlau-tlial durch und durch ein solcher variolitischer Porphyr ist.Die Existenz dieser Gesteine in dem hier behandelten Gebietewar übrigens schon Yoltz und Daubkee bekannt, nur schei-nen beide Forscher den Zusammenhang zwischen dieser Structurund dem eben hervorgehobenen örtlichen Momente übersehenzu haben. — Ich muss es indessen hervorheben, dass die Ver-knüpfung der variolitischen Structur dieser porphyrischen Glie-der des Granophyrs mit dem Contact anderer Gesteine nurnach einer Richtung hin eine strenge ist, nach der andernnicht, insofern sich nämlich diese Ausbildung nur an den Berüh-rungsflächen gegen das Nebengestein findet, ohne dass sie allent-
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