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Polyembryonie und Keimung von Caelebogyne : ein Nachtrag zu der Abhandlung über Parthenogenesis bei Pflanzen / von A. Braun
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Lebenscyclus des neuen Individuums zuzuzählen, so müfste man die Ei-bildung (und Spcrmatozoenbildung) als selbstständige Zwischenstufe, durchwelche die Fortführung der Lebensgeschichte der Art von einem Entwick-lungskreis zum andern vermittelt würde, betrachten, eine Wechselfolge vonKeimgeneration und Entwicklungsgeneration nach Art eines Generations-wechsels annehmen. Ohne auf die verschiedenen Modilicationen, mit welcheneine solche Betrachtungsweise weiter ausgeführt werden könnte, einzuge-hen ( l ), genügt es lür den gegenwärtigen Zweck auf den geringen Abstandderselben von derjenigen Betrachtungsweise, welche das ganze Stadium desKeimlebens (vor und nach der Befruchtung) als Anfang des neuen Entwick-lungskreises betrachtet, aufmerksam zu machen. Denn bei der Annahmeeiner selbständigen Keimgeneration wird doch wieder die Frage entstehen,ob dieselbe in näherer Beziehung zum vorausgehenden oder zum nachfolgen-den Lebenscyclus steht und für welchen von beiden sie eine besondere Be-stimmung hat. Die Beantwortung dieser Frage kann nicht verfehlen, dieKeimgeneration aus ihrer indifferenten Stellung zwischen Vorausgehendem\md Nachfolgendem herauszuziehen und enger mit dem Nachfolgenden zuverketten, die Keimbildung somit wirklich, wie es schon im Sinne des Aus-drucks liegt, nicht als letztes, sondern als erstes Stadium in dem Cydus desEinzellebens erscheinen zu lassen.

(') Nur auf einen Punkt will ich hi,.],-; ,

. , . . . . ,Pl '»dmeiksain machen, dals nämlich, wenn die

zwischen Keimgeneration und Enlwickh, , , c banz( -

oi > , , , , , ,,K ""igsgeiieration eine wahrnehmbare sein soll

Schciduugshnie nicht durch den Befruchin,>o . . . * 5011 1 die

. . uuiiungsniomcnt, sondern durch den Moment der

tretenden Entwicklung bestimmt werden.r« i , , ., oineiit der ein-

r n Ai .1- , lluls welche heulen Momente weit ansein,.. I

liegen. J)cr Übergang vom tluerischen w; auseinander

den Furch,,ngsprocefs bezeichnet sein oder "'."'T Wii ''' le SOmIt dureh

tung des Douers zur ersten Furclu," ^^ ^ ^ ^

geschlossenheit des Keimlebens in das dem Ws, '' S e ' vo ' trclens der Ah-

ter der Bezeichnung des Kein.zustandes falft IteicVT r P Un-

ilefruehliiug zusammen, indem er (monogene Fort,,,),,,' m* *''Y

zeugt sieb übrigens dats der beüuebtete Kizusta'd vor

der Keimfori» der Art innzngezogen werden mufs, so d*» t'< i < , i ,. , .

rrr r , . , , , , 80 dals ietzlere aus den geschlechtlich

diflerenzirlen Keimzuslandu, und dem ungesehleebtliclHm Eizustande bestellt leb führ

diese Stelle an, weil ich -uel. freue eine so bedeutende Autorität fiir die ausgedehntere A

wendung des Begriffs der Kcimb.hlung, gegenüber der Uadlkofe,'scheu Treimuim von K

und keimfähiger Anlage, auf meiner Seite zu haben. b Keun

Phj-s. Abh. der K. Ak. d. IViss. 1859. Nr. 2.

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