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Bericht über Strassenbahnen, Tramways und deren Einführung in Zürich / im Auftrage der Gemeindekommission der Stadt Zürich und der Ausgemeinden erstattet durch A. Bürkli-Ziegler und P. E. Huber
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26
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an den vom Pflaster eingoschlossenen Deckeln der Einsteigschächteder Abzugskanäle und an verschiedenen Wasserversorgungsapparatenbeobachten, dass solche binnen kurzer Zeit über das Pflaster hervor-ragen, und dass sich durch die nun entstehenden Schläge beimPassiren der Fuhrwerke längs ihrem Rande eine vertiefte Rinne bildet,welche den Uebelstand der ungleichen Höhe noch vermehrt.

Viel auffallender noch ist diese Abnutzung und Höhenveränderungbei einer Chaussirung, wo zeitweise durch Kachkiesen wieder diefrühere Höhe hergestellt wird. Ein annähernder Beharrungszustandtritt hier gar nie ein, sondern es herrscht ein fortgesetztes Sinkender Oberfläche, unterbrochen durch ein plötzliches Steigen zur Wieder-herstellung der früheren Höhe.

Ueberall da, wo zwei verschiedene Materialien zusammenstossen,macht sich diese ungleiche Abnutzung durch einen Höhenunterschiedbemerkbar, dieser verursacht Schläge der Räder und damit dieBildung einer vertieften Rinne im weichern Material längs derBerührungslinie. Je grösser der Unterschied in der Widerstands-fähigkeit der beiden Materialien ist, desto mehr werden diese Uebel-stände zu Tage treten, dieselben zeigen sich zwischen Eisen undPflaster, zwischen Pflaster und Kiesfläche, am stärksten aber zwischenEisen und Kiesfläche.

Die Geleise der Tramways und gewöhnlichen Strassenbahnenführen nun in ihren Schienen diese Materialverschicdenhoit auf dieganze Länge der betreffenden Strassen ein. Mag die Oberflächesofort nach der Herstellung des Geleises noch so schön glatterscheinen, so ist dies doch nur ein ganz vorübergehender Zu-stand, der nach kurzer Zeit jenen Unebenheiten und Rinnen zubeiden Seiten der Schienen weichen muss, und, sofern ernstlicheBelästigungen des Verkehrs vermieden werden sollen, häufigen Re-paraturen ruft. Diese Aenderung zeigt sich recht auffallend nachkaum einjährigem Bestand an den Tramways in Genf und München .

Die Construetion des Geleises einerseits, ein sorgfältiger Unter-halt anderseits, soll diesen Uebelstand möglichst zu mildern suchen.

In gepflästerten Strassen soll zum Pflaster zwischen und nebenden Schienen möglichst hartes und widerstandsfähiges Material ver-wendet werden. In dieser Beziehung ist das hiesige Material, deraus den Brüchen bei Weesen bezogene Kalkstein zu weich undbrüchig, daher wenig geeignet, so dass bei Herstellung eines Tram-