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keine reguläre Hohe, und daher ist sicher der wasserstaat mangelhaft. Dies sehen wirauch aus folgenden Angaben: l) Am purmeer-Busen liegt die sohle der wachtthürenim Mittel 15 zoll über den Amst. Pegel. 2) Am wormeer-Busen lö zoll. 3) Ander Beemster 14 zoll. 4) Am schermeer - Busen war die sohle der wachtthüren 15zoll. 5) An dem Busen der zype 12 Zoll.
Auf Raaxmaats - Busen werfen 46 wurfräder das Wasser auf, d. i. erbat so vieleAusschlagende - oder wurfradmühlen (uytslande waater - moolens ). Die sohle ihrerwachtthüren liegt von einem bis 21 zoll Amsterdamer Pegel verschieden. Das istalso wieder eine grofse unregelmäfsigkeit! Die wachtthüren von diesem Busen ste-hen sonach im Mittel, beynahe drey zoll niedriger, als die von Schermeers-Busen.
Da im Jahre 178Q. das Busenwasser zu einer ausserordentlichen Hohe gestandenhatte, welche eigentlich diese Untersuchung bewirkte; so erforschten zugleich die ge-nannten sachverständigen : wie hoch es damahls gestiegen sey.
Die fernem Resultate dieser wasserwiegungen sind diese: schermeers - Busenwas-ser hatte (178Q.) im Mittel, 7f zoll über den Amsterdamer regel gestanden; Raax-maats-Busenwasser aber nur 3|- zoll»
§. 82. Ich komme nunmehr wieder auf das Raisonnement zurück! Die hiervorne angegebene mittlere Hohe von der sohle der wachtthüren halten die sachver-ständigen für das äusserste Maas , worauf die Mühlen, alle der genannten Busen, daswasser aufinahlen sollten. Andere des Locals erfahrne Mühlenbau - werkleute wollenbehaupten : „ dafs, wenn schermeers - susenwasser höher als acht zoll, und Raax-
maats - Busenwasser höher als 3f zoll Amsterdamer pegel ausgeschöpft würde , es dochnicht in dem Busen (in die Canäle) gehalten werden könnte, weil die Busendämmedas wasser bey dieser nöhe, (wegen der lockern Erde, woraus sie bestehen) schondurchsikern liefsen.
Die Nachtheile der Entwässerung bestanden ferner darin: dafs das wasser inden Gragten von Alkmaar , vorzüglich aber von der engen Kleinen - zyperschleuse,in seinem Abflüsse gehemmt werde, weil am 20stem December 1789. das hohe scher-meers - Busenwasser an der süderseite, also am y, auf 8, und an der Nordseite, al-so an der südersee und zwar in der zype, nur auf 6 zoll Amsterdamer pegel sichergossen habe. Ferner wird in den engen Brücken und schleusen bey Edam einHindernifs der Entwässerung angetroffen, und endlich in der Verunreinigung und zu-schlämmung der Entwässerungs - canäle. Also auch in Nordholland wird die Aufräu-mung der Entwässerungsgräben versäumt, wiewohl davon der Wohlstand aller Grund-eigner directe abhängt.
Die sachverständigen schlagen demnach vor: „ den Wasserlauf nach der schleusezu Edam und nach der orofsen - schleuse am Ende der zype, zu verbessern. 2)Die Ringgräben und canäle von schermeers - Busen bis auf acht Fufs und von Raax-maats -uusen auf sechs Fufs unter dem Amsterdamer pegel zu vertiefen und aufzu-