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Wie viel mag, in 20 Jahren, sein aett, gegen den Drempel der crofsen - schleuse, sich,erhöhet haben ?
Die Austiefung dieses canals oder Busens, die yergröfserung des Profils der klei-nen zyper-schleuse wird also ohne zweifei einen wesentlichen Einflufs auf die Ver-besserung der Auswässerung von Schermeers - Busenwasser haben. Es mufs daher je-der Ingenieur dem projecte der oben genannten sachkundigen , und nicht den Deich-grafen der zype beystimmen.
Der zweyte Einwurf wurde von den Deichsregenten des Heer - nuigenwaard(Tab. 45*) gemacht. 1) Sie behaupten: dem plan zur Verbesserung von Nordhollandswasserstaate mangle es an genauen Local - Untersuchungen und an zweckmäfsiger Ab-wiegung aller der verschiedenen Rücksichten, welche sie ins Auge hätten halten sol-len! Der Einwurf müsse unfehlbar den Ruin ihres Polders zur rolge haben, wenner ausgeführt werde. Ihr Polder sey aber 3380 Morgen grofs, unterhalte viele was-serbauwerke , als: schleusen, Deiche, Brücken , Abzugscanäle und 44 grofse schöpf-radmühien ; und die Kosten dieser werke beliefen sich jährlich auf 22000 Gulden. „
Hierauf mufs ich nun bemerken, dafs die Grundeigner vorzüglich gegen dasproject wegen dem versetzen der auf s. 285. erwähnten dreyzehn Streichmühlen nachAardswoude sind, weil jetzt diese Maschinen das wasser aus Raaxmaats-Busen, worinder Huygenwaard auswässert, auf schermeers - Busen bringen. Eine Einrichtung, diefür den Huygenwaard ganz vortheilhafte , aber für schermeers - Busen höchst nach-theilige Folgen hat.
Auf die Vorstellung des nuygenwaards antworten nun die sachkundigen rroject-geber mit aller Bescheidenheit: „ dafs sie sowohl bey der Untersuchung des uocals,als wie bey dem Entwürfe selbst das particular - Interesse mit dem gesammten vor-theile des Wasserstaats von Nordholland , so gut, wie möglich , zu vereinigen gesuchthätten. Es bleibe eine unläugbare Wahrheit: dafs hohe wasserkehrungen, hier dieSommerdämme oder Busendämme, die längs dem Busen (d. i. dem canal, worin dieschöpfmaschinen das wasser aufwerfen) ein höheres Aufmahlen des wassers, also einebessere Auswässerung in die See gestatten. Dafs im Gegentheil niedrige eusendäm-me für alle die tande und Polder, aus denen in die Busen das wasser gemahlenwerde , nachtheilig wären. In dieser Hinsicht hätten sie vorgeschlagen : 1) die wie-
deraufhöhung der gesammten Dämme, und mit Grunde hätten sie behauptet: dafs dieUnterlassung dieses Vorschlages: Nordholland in einen stehenden wasserbezirk (holl,waaterpoel) verwandeln würde, und dafs den Huygenwaard dieses Schicksal zuersttreffen müsse. Ja dessen hohes Busenwasser vom oecember 12Q'> welches auf dreybis vier zoll über dem Amsterdamer Pegel gestanden, und das den westlichen, sowie den südlichen Bingdeich überströmte, beweise dies; folglich wären diese Ring-d eiche zu erhöben!