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im Xiv. Jahrhundert bedeicht worden ist. Zuvor hatte dieser seebusen mit dens päterhin trocken gelegten Nordholländischen Meeren eine Gemeinschaft, folglichfielen darin die Ebben niedriger, weil daraus das durch den rampus (Tab. 41 und44.) eingetretene wasser sich auch in diesen Meeren oder Landseen ausbreiten konnte.Die nördlichen Bedeichungen des v’s hemmten demnach dis wassercirculation, alsoauch die Geschwindigkeit des Ebbe- und rluthstromes im v; es konnten sich alsodie Stoffe zu Boden legen, daher auch seit dieser zeit, die Entstehung mehrererInseln im v, und die vergröfserung des vor den Dämmen zwischen spaarndam undAmsterdam , liegenden Landes. Ein Glück ist es indessen: dafs der Boden des y’snoch nicht so hoch als die schleusendrempel von den Auswässerungsschleusen zunalfwege und spaarndam liegen. Nachdem nun die Ingenieure die Nachtheile von dermangelhaften Auswässerung Rheinlands erkannten , sind mehrere Vorschläge zu ihrerVerbesserung gemacht, ja! Einige projectirten , eine Durchgrabung von dem wyker«meer nach der Nordsee. Tab. 41.
Der stand von der Oberfläche des y’s ist, wie bereits gezeigt wurde, für dieAuswässerung von Nordholland, Rheinland und Amstelland sehr wichtig. Man mufsihn daher zu erniedrigen suchen, und eine neue Auswässerung in die Nordsee anle-gen , zumal da des y’s Oberfläche (in den letztem Jahrhunderten) sich erhöht habensoll. *) Kurz die Auswässerung durch die schleusen bey spaarndam, nalfwege,zaandam und Nauwerna in das y ward immer unzureichender; insbesondere istdiefs der Fall mit der Entwässerung von Rheinlands - misen oder vom uaarlemmer-meer selbst. Das iiberdiefs die vergröfserung dieses Meeres und die höher gestiege-ne Landöconomie eine vollkommnere Auswässerung nöthig machen, und nicht wenigzur Verschlimmerung des wasserstaats beygetragen haben, ist ausser allem zweifei.Senken sich nämlich die ausgetrockneten Lande, so müssen ja die canäle und Busen,gegen diese , relativ höher stehen, nicht aber gegen des y’s oberflache.
Dafs die Auswässerung von Rheinland ehemals besser war als gegenwärtig , willman auch dadurch beweisen, weil sie im Jahre 1285 bey spaarndam nur durch eineSchleuse (der Kolkschleuse) geschah, und erst 13Ö3 und 13Ö4 noch zwey Auswässe-rungsschleusen zu spaarndam und die schleusen bey Halfwege angelegt wurden;welche jetzt zur Auswässerung nicht einmal hinreichend sind. Besonders waren diespaarndammer - schleusen, bis vor einigen Jahren, unzureichend, nämlich bis zumzeitpuncte, als man zu penningsve^er (xab. 41.) eine neue schleuse anlegte. Mirscheint es also: dafs man nicht allein dem hohem stände des y’s, den unzureichen-den Abflufs des Busenwassers durch die schleusen zu Halfwege und spaarndam zu-•
*) Omlerzoek over de oude en tegenwoordige oesteltheid van Holland door l’Epie; Beschryving van hetoude Batavisch Zeestrand ; de Waterpassingen door Cruquius; ferner die VerhandeUng van Lulofs overhet ryzen der Zee. Die neuesten Untersuchungen scheinen es jedoch zu beweisen, dafs das y im vori-- gen Jahrhundert nicht höher als jetzt gestiegen sey.