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Man legt zwey solche Jochschiffe auf eine gewisse Entfernung vor Anhero3er an die im Flusse eingerammten Anbinde - Pfähle, und darüber hin die Ramm-i’üstung, oder diese kommt auf ein Jochschiff und auf ein bereits eingerammtesJoch zu liegen«
In Fig. 39* Tab. 122. ist durch die punctirten Linien eine andere Seitenver-bindung der in dem Jochschiff aufgestellten Rüstung, die bis zur Mitte des Schiffshinabgeht, als diejenige, welche die ausgezogeaen Linien in Fig, 41 . perspectivischdarstellen, gezeichnet.
Da es aber äufserst beschwerlich seyn wird, von diesen Jochschiffen, wie-wohl man sie nach allen vier Seiten mit Seilen,, entweder an Anker , Pfähle oderErdwinden, anlegt, sehr grofse Pfähle , nach dem im plan einer Brücke bezeichnetenStand, einzurammen , indem sie sich immer etwas bewegen : so bedient man sichderselben vorzüglich zur Tragung von kleinen Ramm - Maschinen,, um die Joche derstehenden Gerüste, in den Grund -einzutreiben. Sind diese geschlagen: so werden
von einem Geriistjoche zum andern, welche dem wahren Joche so nahe als möglich
kommen müssen, sechs (über dem Wasser hin drey, und oberhalb drey) Balken ge-legt, und dann befestigt, über diese kommen in der Quere zwey Gurtungen, nach'der Richtung des Joches. Man legt sie auf solche Entfernung: um, wenn darin derfür die pfähle nothwendige Raum eingeschnitten ist, jeden Jochpfahl aufzunehmen.Oben auf der Rüstung werden alsdann gleichfalls zwey Schwellen angebracht, welcheden vordem Theil des Fufses der Ramme tragen. Da diese Vorrichtung dazu dient,
um die .pfähle in der bestimmten Richtung einrammen zu können, so nennt man
diese Gurtungen : pfahllehren*
In Flüssen, die keine bedeutende Tiefe haben, werden die Gerüstjoche von Prah-men oder Flossen ab, vermittelst dem Bogenschlägel (Handramme) F. 39 . T. 85. odervon blofsen Bockgerüsten F. 3 1 * r. 122. ab, eingerammt. Um die Wirkung der Ramrn-schhige zu vermehren, so befestige man die Rüstung, sobald der Pfahl in den Bodennur etwas eingedrungen ist, an dem Pfahl selbst. Auf diese weise wird die schweredes Gerüstes, der Handramme und die der Arbeiter, so wie die von diesen letztemverursachte Bewegung, wesentlich zum Einrücken des Pfahles beytragen. Man sollte► daher dieses ilülfsmittel, wo es nur immer thunlich ist, anwenden ; auch kann man
auf diese weise 1 f bis 2 Cenlner schwerer Rammklötze, wie sie in Fig. 6 5. und 07.Tab. 85. dargestellt und im II. Bande Seite 413 beschrieben sind, anwenden. Mitschweren Rammklützen läfst sich dieses Manöver nicht machen, weil man dieMaschine nach und nach heben und die Rüstung an den Pfahl befestigen mufs.Wenn die Joche nur auf 24 Fufs Entfernung zu stehen kommen, kann bey ihrerEinrammung auch folgender Mafsen verfahren werden. Auf das Widerlager werdenvier sehr lange und starke Balken gelegt, deren kurzes Ende mit Taue und Kettenan dasselbe befestigt und abwärts gezogen wird. Ueber die langen Enden dieser