Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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nämlich diese pfähle, zur Verhütung: der Unterwaschung, näher. Die aus Eichenholzbestehenden Rostschwellen sind dem niedrigsten Wasserstand gleich gelegt. Zwischenden pfählen ist der Grund, vor der Einrammung, so tief als möglich, ausgegraben,und dann sind die Zwischenräume mit Bruchsteinen und Mörtel ausgemauert. Ober-halb diesen Bruchsteinen hat man den plankenboden gelegt, und darauf ein Bruch-steingemäuer aufgeführt. 4 ) Der zweyte Theil der Widerlager Im n o F. 9. l) be-steht aus sieben Reihen Grundpfählen ppp, wovon jede Reihe drey Pfähle hat, die,bis zum Stehen mit einem 12 Centner schweren Rammklotze eingerammt sind. DerZwischenraum der pfähle und Rostschwellen ist mit grofsen Bruchsteinen ausgemauert,und zwar bis unter die Deckplanken, und im Innern, an die Seiten der Hauptstütz-schwellen k, noch 6" hinauf, so dafs diese schwellen in das Mauerwerk eingeschlos-sen liegen. An den zwey seiten dieses Theils vom Widerlager ist ein in Fig. 16.sichtbares Bruchstein - Gemäuer aufgeführt worden , um diesem Theil des Widerlagersdie gröfst-möglichte Stabilität zu geben. Dessen seitenwände n Fig. 9. 15 . und 17 .bestehen aus Balkenwänden, von denen die einzelnen Balken auf den Ecken, mittelstSchwalbenschwänzen, verbunden sind, wie dies r. iS. zeigt. So ist also der hinteresheil der stützschwellen, welche die drey Bogen-Rippen tragen, vollständig gesichert.Ihr vordertheil, der bis zur Hauptstützsänle y fortläuft, wird durch folgende Vorrich-tungen , aufser von den Widerlagern selbst, unterstützt, und in einer die Spannungdes Bogens sichernden unverrückbaren Lage erhalten. 2 ) Die stützschwellen k F. Q. a,welche vorne , d. i. da, wo sie von den Seitenstücken der stützsänle y eingeschlos-sen ist, eine Höhe von 30" haben, lehnen sich an eine 30 " hohe, und 14 " dickeGrundschwelle u, welche nicht nur an vier eingerammten pfählen VI. anliegt, son-dern auch in die Widerlagmauer selbst eingemauert ist. 3) Da, wo die vordere Ab-theilung des Widerlagers sieh endet, liegt eine zweyte Queerschwelle u' F. 8. und Q.auf drey über den Rost gestellter stützen Big, 11., und hinter welcher Schwelle6 Pfähle vi. Fig. 9. a eingerammt sind, die zugleich Stützsäulen bilden , indem siebis zum schlufsbalken s F. 8. hinaufreichen. An den Seiten sehen wir nämlich zweysolche Pfähle n. vi. Fig. 9.» und an diese stöfst die zweyte Hauptschwelle k Fig. 8.,worin die 6 Curven 4, 5, 6, 7 , 8, 9 der ‘innern Bogenabtheilung eingelassen sind,4) Man sieht also hieraus und aus der construction der beyden Abtheilungen einerSeiten - Rippe, dafs in jedes Widerlager fünf Stützschwellen Kkkkn Fig. 11 . liegen,welche auf die Klafter 14" abhängig sind. Vier davon liegen nämlich auf den zweySeiten, für die Aufnahme der vier Bogenabtheilungen, und eine in der Mitte, zur Auf-nahme der miltlern Rippe. 5 ) Was die Fundirung des hintern rheiles vom Wider-lager anbetrift, so sind dieses Stützkörpers zwey Rostsehwellen auf die Grundpfähle pFig. 9. aufgezapft, worin die zwey äufsern stützschwellen k k eingelassen worden,damit diese nicht rückwärts geschoben werden, ohne die Grundpfähle zu zerbrechen.Dies kann aber um so weniger geschehen, da sie mit Mauerwerk umgeben sind,

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