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und ein Gegendruck auf die hintere Wand, vermittelst der Stützstreben s F. 11. be-werkstelligt wird. Auch müfste der gesammte hintere Theil des Widerlagers Imnovon den stützschwellen abgeschoben werden, welches, wegen der Grundpfähle undder schweren Masse dieses Widerlagers, unmöglich ist. Ferner können die Pfähle vi,auch nicht rückwärts gebogen werden, weil nicht allein die Streben s F. 11. dagegenanstehen , sondern auch noch aufserdem drey streben r Fig. 7. diese pfähle vorwärtsund gegen die Mitte spannen. Auf diese Weise ist also der sichere stand des Bogensund seine unverrückbare Spannung sowohl, als auch dadurch, dafs er in die Widerlagerbis zürn Schlufsbalken s Fig. 15. fest ein geschlossen wurde, bewirkt. Zugleich isthierdurch dessen Abweichung von der verticalebene verhindert worden. *) 6) Die
drey nippen des Bogens sind durch eilf verbindungsschwellen n Fig. 8. und g., dieauf 15 Fufs Abstand liegen, gespannt und verbunden. Dadurch also sowohl, als dafsdie zwey Seiten-Rippen eine doppelte Lage von Curven haben, dafs in jedem s'chwell-felde zwey Lagen von windruthen (e und i) angebracht sind, die sich an die spann-klötze 22 F. 7. 9. und 53. anstemmen; dafs aus den Widerlagern heraus zwey Kreuz-streben 21 nach den sundhölzern des ersten Schwellenfeldes hinauf gehen , und dafsendlich die Kreuzstreben 20 und 26 Fig. 8. und 9. b die vordem stiitzsäulen y ;folglich auch die Rippen, welche von diesen stützsäulen eingesehlossen, und vermit-telst schrauben daran sowohl, als an den Schlufsbalken s befestigt sind, in einer un-verrückbaren Lage erhalten werden, ist diese Brücke gegen die oscillation und die Aus-biegung von der Verticalebene gesichert. Zur Festigkeit des Geländers und des Zusatn-menpressens der einzelnen Curven haben die Geländerschrauben Fig. 8. eine Dicke von2 zoll; die übrigen von £ bis l £ zoll. Alle schrauben wiegen 7350 Pfund, undkosten 2320 fl.
$. 121. Anbetreffend die Ausführung, welche ich dem Werkmeister pdef an-vertraut hatte, und wobey sich ein gewisser Burger als Polier dergestalt gebildethat, dafs ich demselben, wenn es nothwendig wäre, die Ausführung des zimmer-werkes einer Bogenbrücke ohne Bedenken anvertrauen würde; so will ich darüberfolgendes bemerken: l) Der am 30. May 1808 angefangene Werksatz ist in Fig. 2.bis 7. 10. 18. bis 22. so deutlich dargestellt, dafs eine weitläufige Beschreibung da-von überfliifsig wird, nachdem die Leser aus dem vorgetragenen im Stande seynwerden, dessen construction, mit Hülfe dieser figürlichen Darstellung, vollständigzu verstehen. Die Pfähle des Werksatzes sind 6 bis Q / in den Grund eingerammtwerden. Er mufste auf einer Ebene etablirt werden, die den Hochgewässern ausge-setzt war; folglich wurde ein Pfahlgerüst sehr nothwendig, um den Hochgewässerneinen freyen Durchgang zu lassen, welche ein Stuhlgerüst umgeworfen haben wür-
*) Bey Lesung dieser Erklärung müssen vorzüglich Fig. 8- 9 . 11 , und 12 . und die sämmtjicheaQucerprofile, miteinander verglichen werden, Auf denselben sind nämlich die gleichen Theilsxmt gleichen Buchstaben bezeichnet.
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