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den. Vom 3. bis 10. juny wurden diese Gerüstpfähle eingerammt, und bis den 20.war die sämmtliche Rüstung vollendet: nachdem auch am 15. die Stuhlrüstung F. IQ.für das rechtseitige Widerlager gelegt war. Vom 15. bis 20. wurden alle Verbin-dungsschweilen n auf die Rüstung aufgezogen, und am 21. die beyden ersten Cur-ven 4 5 F. II. gelegt, und vermittelst um diese Unterlager a geschlungene Ketten bund Hebel c gekrümmt, wie dies F. 2. 10. 20. 21. deutlich zeigen. Auch wurde,mittelst einer winde w F. 10., das 1 Anziehen und Krümmen der Curven unterstützt.Während die Curven gebogen wurden, zog man zugleich die Zwischenschwellen oderBundhölzer e F, 2, 5, welche in diese Curven eingreifen, auf. War dann die Krüm-mung der curven geschehen, so wurden diese zwischen die Hängezwinge h, vermittelstKeile h, F. X. eingezwängt, um ihre Bogenlinie, auf dem Werksatze, mehrere Mo-nate über, d. i. bis zur Errichtung der Brücke über den Flufs, zu behalten. Anden Enden befestigte man aber die Curven mit Klammern ii F, 10. auf die stütz-schwellen hk, damit sie nicht aufspringen konnten. 2) den 23. bis 28. Juny wur-den die drey «intern Curven F. 5. des mittlern nogens, als woraus derselbe besteht,gelegt und gebogen. Am 21-, 22., 24., 25» und 29 Juny wurden die untern Cur-ven der Seitenrippen aufgezogen und gekrümmt. Bis zur Mitte August war derWerksatz vollendet und bis zum 23. November waren die untern Bippen auf diefünf Gerüstjoche, über den Flufs, aufgesetzt» 3 ) Die Gerüstklötze, worauf die Brü-cke über den Flufs noch ruhte, wurden vor dem, im Januar 180Q zu befürchtendenund wirklich eingetretenen Eisgänge und Hochgewässer, im December 1808, wegge-schlagen , so dafs der Bogen frey stand. Diese yorsicht war defswegen nothwendig,damit der Eisgang den Bogen nicht beschädigen konnte, wenn er gleich das übrigeGerüst fortrifs, welches nicht mehr gänzlich fortzuschaffen war, und zum Theil vondem schnellen Eisstrom umgestützt wurde. Im siärz I 8 O 9 hätte die Brücke bereitsbefahren werden können, wenn nicht die Aufführung der Chausseedämme auch hierverzögert worden wäre. Dieser 17400 fl» kostende Brückenbau würde weit früherbeendigt worden seyn, hatte der Krieg nicht eine Störung gemacht. Seine Majestätder Kaiser von Oesterreich hat den Bau, von Schärding aus, mehrmalen besucht.
Die schöne Ansicht dieses Werkes und dessen Umgebungen ist in der perspec-iiviseben Zeichnung Fig. I, Tab. 105. dargestellt. Gegenwärtig ist der Bogen auf bey-den Seiten verschaalt. Der jetzige Bauingenieur Rief hat diese Brücke ausgeführt.
Beschreibung der bey Bamberg über den negnitzßufs im Jahre IS 09 erbauten BOgen-
Brüche. Tab, 120»
In den Jahren 1752 bis 56 wurde über die Regnitz von grofsen aus festenSandsteinen bestehenden Werkstücken eine steinerne Brücke, Fig. 2., erbaut. Siehatte vier sögen, wovon die zwey äufsern jeder 46 Fufs, und die zwey mittlern50 Fufs weit, und jeder von den vier Pfeilern 17 Fufs dick waren. So viel Körper