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betragen. Der Anfang der ßögen c rig. 6., und die Oberfläche der Traggurte a bsollen bis zum höchsten Wasserstand gelegt werden; die beyden Seitenrippen c aFig. 7. sollten mit den zwey Diagonalrippen d dergestalt verbunden werden, wie diesin Fig. 7. und 9. dargestellt ist. Die Yerbindungsschwellen n sollten auf 12f SchuhAbstand gelegt werden, und 13 zoll hoch, und 11 zoll breit seyn. Jedes Joch sollteaus fünfzehn 16 zoll starken pfählen bestehen, die Traggurten ab aber aus festemStein gemacht, und mittelst Schrauben a zusammen gezogen werden, um dem Eis-gänge desto besser zu widerstehen. Die Brücke würde 28 schuh breit seyn. Die gröfs-ten schrauben sollen eine stärke von 1 f- zoll erhalten. Endlich würden die zweyäufsern Bogen in die Widerlager eingelassen , wie dies Fig. 6. und 8. zeigen. Stattder joche könnte man hier auch, wie bey Mühldorf , sechs Fufs dicke Pfeiler anwen-den. Die besondern Verhältnisse Tyrols und die Nähe der Festung haben dem Baueiner Bogenbrücke im Wege gestanden. Ich liefs daher die alte Brücke ausbessern ;ob die Erneuerungen mehrerer Jochbrücken den sau einer soliden Brücke versagenwerden, mufs die zeit lehren.
In welcher schönen Gegend diese Brücke erbauet werden würde, davon giebtdie perspectivische Ansicht Fig. 5. einen Begriff.
Beschreibung der bey Altenmarkt über denAlzßufs im Jahre 180Q erb aueten Bogendrücke:
Tab. 119. Fig. l. bis 4. und Fig, 11. 13. bis 16. *
§. 127. Die Ufer des. Alzßusses bestehen °aus einem Nagelfluestein (Breccia),der viel Thon und Sandgeschiebe zwischen sich aufgenommen hat, und sowohl imHerbste als nach dem Aufgange des Frostes, von den Bergen herunter rollt. Längsseinem hohen üfer (der Auberg genannt) bey dem Dorfe Altenmarkt , welches auf dervon München über Wasserburg nach Salzburg gehenden Chaussee liegt, geht eine derHauptstrassen des Königreichs, von Wasserburg nach Trosberg und Braunau . DiePassage war hier, bey anhaltenden Regen, auf eine Länge von 500 Schuh, gefährlich,weil die von ihrer Umgebung entblöfsten Steinmassen von dem Auberge herunterund auf die sehr schmale Chaussee stürzten. Vor einigen Jahren hatte man sichdaher entschlossen : einen Theil dieses einige hundert schuhe hohen Berges abspren-gen zu lassen. Vergebliche Bemühungen! Die Erfahrung lehrte bald , dafs die aufden Anfang der Unternehmung verwendeten Tausende nichts bewirkten. Es wurdendaher auf meinen Vorschlag die Umgehung des Berges mit einer neuen Bogenbrücke asäg. 1. 11. und 13., und einen Durchlafs b über den Mühlgraben, womit zugleichein Weg von 700 schuhe, wenn man von Salzburg kömmt, erspart wird, zu erbauenbeschlossen. Diese Bogenbrücke ist es also, deren Bau wir näher kennen lernen wollen.
Da die Alz zu den reissendsten Flüssen gehört, und insbesondere bey diesemLocal einige Wasserstürze über ein Felsenbett macht Fig. l., so war es nothwend^eine Brücke ohne Joche zu erbauen. Ich bestimmte für ihre Bogenweite 148 Fufs,
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