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zu verhindern, an deren hintere Wand sie sich anstutzen. Auch sind in dieser Hin-sicht in den zwey den Widerlagern zunächst liegenden Schwellfeldern windrulhenfr w Fig. 12. angebracht. Diese Widerlager , wovon in Fig. 15. das rechtseitige dar-gestellt ist, sind auf einen aus Kiefern bestehenden Schwellrost gegründet, wovonnur eine Rostschwelle k , l , auf zwölf Grundpfäblen ruht, weil das Flufsbett aus sehrgroben Kieseln besteht, längs den Widerlagern ein Faschinenbau gelegt ist, der mitsehr grofsen Nagelfluesteinen beschwert wurde, folglich die ünterspühlung der Wider-lager nicht möglich ist. Die Rostfelder sind mit Flufskiesel und Cementmörtel, auszwey Theilen Flufssand, einem Thei'l ziegelmehl und zwey Theilen frisch gelöschtenKalk bestehend, ausgemauert, und dieses Mörtels hat man sich zu den Widerlagernvier schuh hoch bedient. Diese bestehen vorne aus den gröfslen Werkstücken vonNagelflue , wovon einige 30 bis 48 cubikschuh enthalten, und die nach fünf seitenbehauen sind. Zum Bruchsteingemäuer wurden, aus dem Flufs, grofse und MeineKiesel genommen. Die Nagelfluesteine sind aus den Steinbrüehen y und x Fig. 2.mit Pulver gesprengt. Davon wiegt der baierische Cubikschuh HO Pfund. BreySteinsprenger bohrten mit einem Meiseibohrer ein drey "zoll weites Loch in einerStunde 6 Zoll tief. Für das Behauen von 3Ö Cubikschuh dieses äufserst festen stex*nes, wurden sechs Gulden bezahlt. Den Bau dieser Brücke vertraute ich dem Bau-ingenieur Regauer, der meines Zutrauens bey mehreren Bauten sich würdig gemachthatte. Am ?. Juny 1809 erst fieng man an, das Bauholz zu hauen, am 12. dassteinsprengen, und schon von dem 29. july bis zum 1. August wurde der linkseitigeRost, vom 16. bis 18. der rechtseitige gelegt. Vom 2. August bis 11. Septemberwaren beyde Widerlager bis zur Kammersohle mit 54Q Mauer - Tagesschichten und4Q0 Handlanger - Tagesschichten, wobey die letztem die Steine auf Rollwagen 500Fufs weit transportirten, aufgemauert; die Transportrüstung Fig. 2. war von derChaussee g bis zum linkseitigen Widerlager e vom 17. bis 28. July mit 65 Tages-schichten gemacht; der übrige Theil dieser Rüstung edc war vom 31. july bis 19.August so weit gediehen, dafs man die Rostpfähle zum rechtseitigen Widerlager dar-über transportirte. Die Hauptflufsrüstung uz F. 2. und 16., wovon der Queere nachnur noch drey pfähle einzurammen waren, weil der Pfahl h zur Transportrüstung k,deren obere Pfähle l , so tief es erforderlich war, abgeschnitten wurden, bereits ge-schlagen war, ist vom 21. August bis zum 2. September, mittelst 107 zimmermanns-Tagesschichten gemacht worden. Ihre pfähle standen 5 bis 6 Fufs tief in den Grund,sind 8 zoll im Mittel stark, und haben drey pfund schwere eiserne schuhe erhalten.Auf diese pfähle sind die Kronschwellen m, mittelst Klammern, befestigt.
Am 9. September wurde die Aufrichtung der xsrücke angefangen, nachdem dasFufsgerüste ganz mit Deckhölzern i belegt wurde, so, dafs die Arbeiter darauf ei-nen sichern stand hatten. Eine Finrichtung, die nichts kostet, weil mit eben diesen
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