Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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Ueber die einzelnen Kosten will ich folgendes Bemerken : l) Die ^ zoll dickenSchrauben wiegen 7033 Pfund, a 20 kr.: sie kosten daher 2344 fl. 20 kr. 2) Daszu dieser Brücke gebrauchte Schmiede - Eisen wiegt 10350 Pfund. 3) Ein längenSchuh der % Zoll starken schrauben 4 ys Pfund, von Zoll starken 3 -jo Pfund,die Muttern , der Kopf und die Unferlagplatten mitgerechnet. 4) Von den Bohrlö-chern kostete der laufende schuh 6 kr. Ein paar Windruthen'einzuziehen 2 fl.; ei-nen Strafsenträgen einzuzapfen 1 fl. 4 kr. 5 ) Das Krümmen und Einziehen einerCurve der untern Lage (jeder sogen besteht aus drey Curven der Bogenlinie nach)3 fl. 23 kr.; der mittler« 2 fl. 9. kr., und der dritten 2 fl. 29 kr. *)* 6 ) Ein 45 r

langes Holz zum schlufsbalken aufzubringen und einzupassen kostete 3^ fl. 7) Eineaus Lercbenholz bestehende Curve von 45' Länge, 10 a 13" stark mit sechs schniir-schlägen zuzuhauen, kostete 3 fl. 12 kr. Der Schuh also 3^ kr. 8 ) Eine eichen®,der schuh 4^ kr. Ich konnte noch einen grofsen Raum mit ähnlichen Angaben,über das Mauerwerk und die einzelnen Bautheile ausfüllen, aber ich glaube, dafsdie Ingenieure selbst ähnliche Beobachtungen angestellt haben werden,

Wie die Rüstungen gemacht und die joche eingerammt wurden, will ich jetztzu erklären suchen, weil dabey manche practisehe Vortheile angewendet worden sind,l) Da beym niedrigen Wasserstande des Winters 18|5§ in den &wey linkseitigen oeff-nungen der Brücke eine sehr geringe Wassertiefe statt fand: so wurden zum Einram?men der Rüstungsjoclie (Big. 2.) einzelne nöcke». auf jeder Seite, die wir in Fig. 38.im Grundrifs und in Fig. 37. (links) in der perspectivischen Ansicht, sehen, errichtet,die man mit Kreutze verband. Auf diese kamen Bretter zu liegen a worauf diekleine Ramme gestellt wurde, und womit man die Gerüstpfähle 27. 28, eintrieb,Vergleicht man die Figuren 37. und 38. miteinander : so wird die ganze Einrichtungdieser Rüstung deutlich. Die Pfähle der Gerüstjoche (von 1 bis 28) wurden , mittelstKreutze, verbunden. Von jedem der zwey nrückenjoche a war auf 10 bis 12 'Ent-fernung ein Gerüstjoch 6 . 10. und 1. 5. (Fig, 37. u. 38.) welches aus fünf mit einem6 centner schweren Rammklotz in den Grund eingetriebener 10 bis 12" starkerpfähle bestand. In der rechtseitigen Qeffhung der Brücke, wo die Tiefe 18 bis 20 ybetrug, und der stromstrich sich befand, wurden die Gerüstjoche von dem in F. 3Q.40. und 41. gezeichneten lochschiff aus geschlagen, welches man an einem stromauf-wärts eingerammten Pfahle, vermittelst eines Taues und der Queere nach mit an diebereits stehenden loche befestigten seile, zu einem festen stand brachte. Auf diesesJochschiff und auf das letzte Gerüstjoch wurde eine Rüstung gelegt, von welcher abwieder ein Gerüstjoch eingerammt wurde.

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*) Bey der untern Curve entstehen die großem Kosten,- wegen den 5 bi* 4. Zoll tiefen Einschnit-ten in jede Yerbindungsschwelle , worin die Curven hineingehn.