Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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als das rechtseitige, in die Tiefe des Flusses gelegte Widerlager, hat indessen einenvollkommenen Pfahlgrund, worin die pfähle auf einen Fufs Abstand stehen, erhalten.Die Roste sind mit Kieseln und ungelöschten Kaien ausgegossen, und die Rostplan-ken bestehen aus Lerchen- und Eichenholz, so wie auch die Piostschwellen.

Die Fundation der 42' langen und 6' Schuh dicken Pfeiler (Fig. 2. 5. und 7«)besteht aus 41 in den festesten Thonhoden mit einem .Rammklotz von 1407 bis1424 Pfund (d. i. mit dessen Backen) auf die Tiefe von 11 bis 15 Fufs bis zumStehen eingetriebenen ferchen., eichenen und kiefernen 13 bis 17" starken Pfählen.Diese pfähle erhielten 3150 bis 4530 Schläge, (ll. B. s. 442.) und das ganze Manöverdes Einrammens kostete für den pfähl etwa 1Ö fl. (ohne die Rüstung). Das Ein ram-men wurde so lange fortgesetzt, bis der pfähl in mehreren aufeinander folgendenHitzen, jede von 30 Schlägen, in jeder , nur drey Linien, und bey der letzten vonhundert Schlägen nur zwey Linien einrückte : so dafs man die pfähle als vollkommenbis zum Stehen eingerammt ansehen kann. Auf dieselben wurden, nachdem sie miteiner Säge , bey dem einen Pfeiler vier, bey dem andern 5 Fufs unter Wasser abge-schnitten waren, die Rostschwellen wagerecht aufgenagelt. Als der Strom gefallen war,wurde noch sorgfältig untersuchte ob diese Schwellen genau auf den Pfählen aufla-gen; der geringste Zwischenraum wurde mit Keilen von Steinen oder Holz ausge-schlagen. Der Raum zwischen den Grundpfählen der Pfeiler wurde, zuerst längsdenselben mit grofsen steinen, so regelmäfsig als möglich ausgefüllt, damit je zwi-schen zwey pfählen kein kleinerer Stein durchrollen konnte ; dann wurden kleinereSteine, Kiesel, Mörtel und ungelöschter Kalch eingeschüttet, um so einen voll-kommen soliden Körper zu bilden. Nachdem sich diese Masse gesetzt, und ihreOberfläche selbst, unter die Rostschwellen, verbreitet worden war, und nachdem derober - Ingenieur (vor und längs dem pfeiler, vorne winkelförmig gebildete, längs ei-ner Rüstung herabgelassene, aus einzelnen Tafeln, die jedoch ein Ganzes bildeten)zusammengesetzte Ableitungswände errichtet hatte , um den Anfall des drey schuhüber sein niedrigstes Wasser gestandenen Stromes, von der Gründung eines Pfeilersabzuwenden: so wurden die Rostschwellen,, wo es nöthig war, (bey 1 ■§• Fufs was-serstand) unterkeilt, die obere Füllmasse regelmäfsig vertheilt und die Deckplankenx (Fig. 7.) auf die Rostschwellen y genagelt.

Da jeder Bogen aus drey Rippen klm (Fig. 3.) besteht, so wurden, in jedemder zwey Widerlager, eben so viele stützschwellen h n s (F. 2.) auf drey Grund-schwellen iii dergestalt gelegt, dafs jene rückwärts 5§ Fufs höher als vorwärts lie-gen , um den Seitendruck der sögen auf den ganzen Körper der Widerlager zu ver-theilen. Alle Curven sind 6" tief in diese aus Eichenholz bestehenden 3 Stützschwelleneingelassen, über deren Ende noch eine Querschwelle l liegt, um nicht dieselben mitder darauf liegenden Rückwand - Mauer in unmittelbare Verbindung zu bringen, folg-