400
lieh solche desto besser zu erhalten. Die Curven sind an die stützschwellen mit ei-sernen Klammern n befestigt.
In der mitte der Pfeiler (F. 2.) gehen die Curven des paickgrades l, (f. 3.) 6", ineine 12" diche, und die Breite der 2 Curvenlagen einnehmende eichene Stützsäule u.(Fig. 2, u. 5.) Solche Säulen giebt es drey; sie sind oben mit der Kronschwelle wgedeckt. Diese drey säulen u sind aber in Ziegel - Mauerwerk eingeschlossen , undder übrige Theil der Pfeiler besteht aus Granit, festen Sand und Tufstein-Werkstückcn,die unterste Steinlage steht, rund um den Pfeiler, zyvey zoll vor. (Siehe Fig. 5.)
Bey den Widerlagern hat man (zur Ersparung) blofs 3 Wände über die 3 Bogen-rippen , bis zur obern Tragschwelle, und die hintere Stützwand aus Mauerwerk be-stehen lassen. Im Innern zwischen den Bogenrippen geht die vordere Fläche derWiderlager 13 Fufs hoch , und dann steigt die Mauer parallel mit der Oberfläche derStütz schwellen; ihre Decke besteht aus gut gebrannten ziegelplatten, worüber alleFeuchtigkeit ahläuft.
Jeder Bogen hat l6 Schwellenfelder, und bey den verbindungs - Schwellen aa(F. 2.) sind die untern Curven 4" eingeschnitten; die Spannschwellen mm (f. 2.u.4.) sindzur halben iiolzstärke eingeschnitten, so dafs die obern Curven ihre ganze Holzstärkeüberall behalten haben, weil auch geringfügige Einschnitte in ihre Oberfläche, eineTrennung der Holzfibern , folglich Risse hervor bringen.
Die 2 Seiten-Rippen k und m (f. 2-J eines Bogens, bestehn, der Ouere nach,aus 2, der Rückgrad n, aus 3 neben einander gelegten curvenlagen, und jede Lagebesteht in diesem letztem, durchaus, aus 3 Curven übereinander, (f. 2. u. 5. bey l,)In den Seitenrippen k. itz. hingegen liegen, in der Nähe der pfeiler und Widerlager,in der äufsern Curvenlage, 6 Curven b. c. d. e. f. g. (Fig. 2. u. 5.) übereinander, inder Innern-Lage (F. 5.) aber nur 3 Curven o. p. q. (e. 5.), welche auch durch denganzen Bogen fortlaufen , und aus eben so viel curven besteht, die äufsere curven-lage, in der Nähe der Mitte eines jeden Bogens (siehe Fig. 2.) ist. Wie die nebeneinander liegenden curven einer Rippe mit einem zoll starken Querschrauben x. x.abwechselnd zusammen verbunden sind, zeigen Fig. 2. und 3., und wie die Zollstarken vertical-schrauben z. z. in der äufsern und innern Curvenlage der seiten-Rippen, so wie im Rückgrad der Brücke, durchgezogen sind, zeigen eben diese Figu-ren. Von den letztem Schrauben sind zu dieser Brücke 270 , und von den erstem144 gebraucht worden.
Die Stabilität der drey BÖgen, folglich auch ihre Tragkraft, ist von den auStützklötze anstemmenden windrulken o, o. und den Spannstreben p. p. (Fig. 2. 3.4. 5. und 6.), so wie mit den Mittelschwellen 11 und. m m (Fig. 3. u. 4.) gar sehrverstärkt worden. Hiezu trägt auch der 12" dicke und 14" hohe schlufsbalken yybey, den wir in dein in der Mitte eines Bogens genommenen Durchschnitt (Fig. 6.),so wie in Fig. 4. und 5. sehn. Er ist von den Stützstreben r und t.Fig. 2. in der