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Diese waafsregel ist z. B. bey dem sau in der Nähe einer grofsen Stadt oder in derStadt selbst, sehr zweckmäfsig. Man hält nämlich' die Arbeiter auf einem von derHauptstadt entfernten zimmerplatz zusammen ; sie leben auf dem Lande wohlfeiler undwerden nicht von Müssiggängern und Glossenmachern, durch Tragen gestört, und vomFuhrwerke wird der Transport der Bauhölzer, nicht aufgehalten. Auf den so zubereite-ten Werkplatz werden, nach dem Modell oder der Werkzeichnung, vermittelst Stan-gen oder Absteckpfählen. 5. 6» 7. 8. Fig. 7. Tab. 115., die äufsern Umgebungen derBrücke abgesteckt. Um von diesen die Lage der Schlufs - oder mittlern Verbindungs-Schwelle, welches die höchste schwelle ist, abvisiren zu können, mufs hinter diesenAbsteckpfählen ein Laufgerüst gelegt werden. Dann wird mit andern Stangen Q. 10,11. die Lage der Stützschwellen bezeichnet. An die äufsern vier Zielstangen, wer-den, in der Queere, mit rother oelfarbe angestrichene Bretter angenagelt, die einehorizontale Lage erhalten. Yon einem Brett zum andern, d, i. von 6 nach 8 wirddie gerade Linie oder eilte äufsere Seite der Brücke abvisirt und an Stangen bezeich-net, die man genau daselbst vertical aufstellt, wo die Mitte der Verbindungs-Schwel-len i i Fig. 7. zu liegen kommt. Zur Absteckung • dieser rnncte wird das Modell zuRathe gezogen, b ) Von diesen in einer Horizontalebene liegenden Functen, wird,
dem Modell gemäfs, folglich nach dem Bogen, die Mitte (ii) der untern Fläche derVerbindungsschwellen zv zvan eben diese Stangen eingeschnitten. Von allen runctenab, werden nach denen längs der ...entgegengesetzten Seite des Werksatzes, wie esoben angegeben ist, gesetzten Absteckpfählen mit einer Setzwage, deren Basis we-nigstens 5 Schuh lang seyn mufs, Horizontallinien abgewogen, und da, wo sie dieAbsteckpfähle berühren, werden dann Einschnitte gemacht. Auf diese Weise sindalso die von den Schwellen entstehenden Hauptkrüminungspuncte der Rippen in eineund dieselbe Horizontalebene gelegt. 6) Jetzt wird die Land - Rüstung angefangen ;dieselbe kann, wie bey der Augsburger , oettinger, und bey den wertach - Brücken(Tab. lll. 113. 114. und 117.) aus Stuhlgerüsten oder auch aus einem Pfahlgerüste,welches bey der Rott - und Bamberger-Brücke Tab. 105. Fig. 10. und Tab. 120. an-gewendet wurde, oder endlich aus einem Schwell- oder Stützgerüste Tab. 115. Fig. 7.bis 11., das bey der vilshofer Brücke gebraucht ist, bestehen»
Die Stuhlgerüste müssen dergestalt eingerichtet werden } dafs die Werkleut©darunter eine leichte Communication haben. Sie sind daher zur Ersparung des Hol-zes nur unter die Bogenrippen anzubringen, wie dies die Grundrisse Fig. 3. 7. und14. Tab. 113. zeigen. Dabey legt man, zur Gewinnung der Hohe, die stammendender runden Lagerhölzer gegen die Mitte des Gerüstes. Damit dieses sich nicht auf-hebe, während die Krümmung der curven vorgenommen wird, schlägt man diepfähle pp Fig. i. ein; formirt auf diese Weise eine pfahlzwinge; befestigt das Endeder Curven mit Klammern auf die stütz schwelle, und bringt zugstützen t t an. Beygrofsen Bögen von 200 Fufs oeffnung und darüber, müssen, bey pfahlgerüsten, die