Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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T. 120. dargestellien, würde ich eine Hohe ab von 50 Schuh, 2 seiten-Rippen e 3, dieaus doppelten curvenlagen bestehen , ferner 2 Diagonal - Rippen ef, g h, die gleich-falls zwey Curvenlagen neben einander erhalten, so wie drey Mittel - Rippen i, k,l,wovon die'-letztere zwey Curvenlagen bekömmt, geben. Zur Verhinderung der Sei-tenausbiegung würde ich-an beyden seiten des Bogens drey spannwände au, nämlichauf den Seiten, d. i. über die Rippen c und d zwey, in der mitte , d. i. über denBrücken - RÜckgrad l eine spannwand errichten; diese Spannwände sowohl als diesämmtlichen Rippen 17 Rufs in die Widerlager einschliefsen, gänzlich einmauern,und diese spannwände, mittelst den -Schwellen m und Bundhölzer n , verbinden jdiese aber in die Stützsäulen o o legen lassen. Die schrauben pq, von einem bisl| zoll im Durchmesser, müfsten die Rippen, die Schrauben r die Stützsäulen zusammenhalten, und die schrauben ss die verschiedenen Curvenlagen zu einem ganzen Körperverbinden. Die Verbindungsschwellen pb würde ich nur auf einen Abstand von 12Schuh legen, um die Stabilität der Brücke zu verstärken.

Die Ausführung eines Bogens von ÖOO SCtmh Weite und 50 Schuh Hohe liefsesich über einen gewöhnlichen Flu fs mittelst eines Pfahlgerüstes, worüber ein schwell-oder stuldgerüste zu legen wäre, bewirken , weil die längsten Pfahle zu kurz sind,um mit einem Gerüste auszukommen. Aber schwierig wird dieselbe, wenn man sicheinen tiefen Felsenschlund oder 200 Fufs hohe Ufer denkt, welche mit der Brückeverbunden werden sollen. Ich würde dazu erstlich eine aus einem Sprengwerke be-stehende Rüstung, ähnlich derjenigen, die in Fig. 33. meiner sirassenbaukimde 1808dargestellt ist, errichten, darüber vier Bogen-Rippen, wovon jeder zwey Curven zugeben waren , spannen, und nun über diesen, zur Sicherheit der Arbeiter, mit zweyZoll dicken Brettern genau zu belegenden Bogen, die schwell - oder Stuhlrüstungetabliren.