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Beschreibung der eisernen Brüche, Font des arts zu Paris . Siehe Tab. I2Ö.
Fig. 17., 31. und 34.
$. 1Ö4. Ueber diese über die seine , zum Gebrauche für Fufsgänger, im jahrc180^ auf Aktien erbauten Brücke, hat der verstorbene Generalinspektor cessart dieerste Idee entworfen *), die nachher der verewigte Generalinspector oauthey oderder verstorbene Oberingenieur nemoustier abänderte. DeF letztere führte auch dengröfsten xheil der Brücke aus; nach dessen Tode wurde der Bau dem IngenieurBecque de seaupres übergeben. Sie besteht aus neun Bogen, wovon jeder zur weite5 5' und zur Höhe 10 Schuh hat. Jeder Bogen ruht auf einem oben fünf schuh di-cken und 20 schuh hohen massiven Pfeiler, und die zwey massiven Widerlager be-grenzen dieses schöne, zur Bequemlichkeit der Pariser erbaute, und für die Aktionärssehr einträgliche werk **).
Ein eiserner Bogen dieser Brücke besteht aus fünf Rippen, siehe f. 31., wel-che die Hälfte der Brücke darstellt. Die Ansicht von einer etwa 6" breiten Rippeac ist in Fig. 17. dargestellt. Sie besteht aus zwey Theilen, welche in der Mittein einem Sclilufsklotz zusammenstofsen. Wie die fünf Rippen, mittelst den eisernenStäben c, d und e verbunden sind, durch denen, so wie durch jede Fxippe ein Bol-zen geht, dieses zeigen F. 17. und 34. Diese Verbindungsstücke sind, von oben an-zusehen, in der untern Figur von Nr. 34. dargestellt. Die auf jeden Pfeiler stehen-den Stangen (Fig, 17.) tragen die Mitte des Nebenbogens. Auf diesem ruhen dreyeinen Theil des Brüchenweges tragende schwellen b. Diese sind aber, damit siesich nicht verschieben, mit einem eisernen Bande, der mit der eisernen, auf denBogen ruhenden stütze, ein Ganzes macht, umgeben, wie dies die 35. Figur zeigt.
Die Pfeiler dieser Brücke stehen auf einem mit Steinen und iiörtel gefülltenund auf Grundpfähle ruhenden Kasten. Man hat nämlich die Pfahle unter dem nie-drigsten Wasser abgeschnitten, den Raum zwischen denselben mit Steinen und Was-sermörtel ausgefüllt, und auf diesen pfählen einen Kasten versenkt, der alsdann biszur Wasserhöhe ausgemauert wurde. Ilagte das Mauerwerk über den Wasserstandempor; so wurden die Seiten des Kastens abgenommen, und zu einem andern Pfei-ler gebraucht.
Beschreibung der über die seine zu Paris bey dem jardin des plantes erbauteneisernen Brücke. Tab. 126. Fig. 14., 23 bis 28.
§. 1Ö5. Diese Brücke hat die Benennung pont d’Austerlitz erhalten. Sie be-steht aus fünf BÖgen, wovon jeder 99 Fufs 7 zoll (32 m 48, 4 C ) weit und 9, 8 Fufs hoch
*) Cessart wollte eilf 48 Fufs weite eiserne Bögen, auf Pfahljochc errichten, und diese Brücke sollte200000 Franks kosten. Doch ich verweise auf dessen Description des travaus hydrauliijues, parCessart. Tom III. pag- 30Q-
**) Man hat mir gesagt, dafs die Actioniirs mehr als 15 pro Cent von ihrem Kapitale ziehen; nach20 Jahren fallt aber diese Brücke der Regierung anheim.