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Damit die drey auf die Verbindungs - nöhren liegenden Hippen, h, c, d, Fig. 13.welche den Bogen der Brüche bilden, nicht in das massive Widerlager eingedrücktwerden können, welches bey ihrer kleinen Durchschnittsfläche geschehen würde, wosie sich denn um ihre Endpuncte zu drehen streben müfsten, selbst im Falle mansie auch an eine kleine, eiserne Platte ansetzen wollte : so lege ich über ihr Endeeine Verbindungsröhre a Fig. 12. u. 13.; ziehe durch diese und durch jede der dreyRippen oder Bögen b, c, d, eine 1 J zoll starke schraube. Hinter dieser l\öhre aund jedem der drey sogenrippen wird eine l6 Quadratschuh grofse und drey Linien dickeaus Gufseisen bestehende Platte gelegt, welche an das in rig. 12. gezeichnete, ausGewölbsteinen gemachte Bogenstück, zunächst aber an einen grofsen stein, anliegt.Da dieses Bogenstückes unterer stein, mittelst einer durch denselben und der Rost-schwelle gezogenen l •§ zoll dicken Schraube mit dem pfähl- und Schwellroste ver-bunden ist , so kann derselbe nicht weichen. Die zwey Seitenrippen sind unterein-ander, in der Queere, mit auf 8 bis 10 Schuh Abstand liegende Verbindungs-Rohrenr , m, n, q, Fig. 13. u. s. w. vereinigt. Jede splche Rohre besteht aus zwey Thei-len, die, wie die Rohren der Seitenrippen, in der Mitte zusammen verbunden sind.Ueber diese verbindungsröhren liegt die mittlere nippe c, welche sich an das Ge-wölbe dos Widerlagers, durch welches ich dessen Masse beynahe um die Hälfte ver-ringert habe, anleimt. Eine Anordnung der Widerlager, welche sich auch beym Bauder steinernen Brücken anwenden läfst, und wodurch Tausende erspart werden !
Die »Öhren a fülle man ganz und die 3 Hippen o, c, d bis 2. schuh vor dasWiderlager hinauf, mit sand und frisch gelöschten Kalch, um ihre Tragkraft und Sta-bilität zu vermehren.
Das Widerlager erhält hinter den »Öhren eine Dicke von 18 Fufs , und wird,wie gesagt, vermittelst der Bogenform, gegen die Mitte zu , an Masse , nicht aberan stärke, geringer ; übrigens auf einen bis zum stehen mit einem zwölf Centnerschweren aammklotze einzurammenden Pfahlroste erbauet. Es ist daher so stark alsdas Widerlager bey den steinernen Brücken von st. Edme, saumur, st. Michel zu Pa-ris, zu xrilport, der Brücke von rdou über die Themse und mehrere andere steinerneBrücken. So glaube ich nun für die Stutzpunkte des Bogens überflüssig gesorgt zuhaben.
§. 1 71. Um den Bogen in der Verticalebene zu erhalten, dazu dient: l) dasEinschliefsen der Hippen in die Widerlager. 2) Diejenige Anordnung, wodurch dieletzte verbindungsröhre a horizontal gehalten wird, indem darauf der obere T'heildes Widerlagers liegt. 3) Die Verbindung der nippen mit den ober» gekrümmtenBalken (Curvenlage) e,f, Fig. 12., vermittelst den eisernen mit Schraubenwindungenversehenen und durch die Kippen m n o und p gehenden »adialstützen, welche Bal-ken auch in das Widerlager eingelassen sind. 4) Anstatt dieser aus geschmiedetenEisen bestehenden »adialstützen, welche oben und unten sebraubenwindungen haben,
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