Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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44§‘

aber das daran- stoftemle Rührstück. Es sind daher nur zwey RÖhrfoimen notliwen-dig, nämlich eine Torrn für die Rohrstücke der Rippen, und eine für die Hälfte derVerbindungsr Öhren. Von den Aeussern - Hülsen werden diejenigen an die verbin -dungsröhre f angegossen, welche diese mit den Seitenbögen verbinden.- In zweyHülsen, das ist, in der Aeussern- und Innern-Hülse und in der Nähe von den En-den der Rohrstücke, befindet sich ein Loch y Fig. g. , wodurch die stützschraube xTig. 7. 8- "u. 10. geht. Diese lf Zoll starke schraube erhält oberhalb der Aeussern-milse p eine stärke von zwey Zoll, nämlich einen schuh hoch. Siehe Fig. 8., da-mit sie fest auf diese Hülse p aufsteht, mithin diese nicht nachgeben kann. Unter-halb der r.ippe oder den Röhrstücken erkält die schraube vier zoll lange Schrauben-windungen , auf die eine 2f Zoll dicke Mutterscheibe pafst. Diejenigen kleineneinen zoll starken Schrauben , welche nicht durch die Curven gehen, erhalten gleichoberhalb der Aeussern-Hülse oder innerhalb der Spannringe eine zweyte Schrauben-mutter, also müssen die Locher f Fig. 11 . in den Röhren nur etwas gröfser als ei-nen Zoll seyn, um diese Schrauben aufzunehmen.

Das Aiigiefsen der Aeussern-Hülse an das verbindungsrohr F dürfte allerdingsmühsam seyn , und da, wo die Gufsmeister sich diese Ausführung nicht Zutrauen,mufs die Hülse in zwey Theilen gemacht werden. Die eine Hälfte werde an das ver-bindungsrohr angegossen, und die andere Hälfte bestehe für sich. Beyde Hälftenmüssen aber zwey mit Locher versehene Lappen erhalten, wodurch Schrauben ange-bracht werden, die sie zusammenziehen. Zwischen diesen Lappen oder Anstofssehei-ben laufen die stützsclirauben hindurch , folglich dürfen die Scheiben sich hier nichtberühren, wohl aber an die stützschrauben selbst anstofsen , um eine gröfsere Sta-bilität des Bauwerkes zu bewirken. Die Länge einer Scheibe wird daher nichteilf Zoll betragen.

Da immer eine Abtheilung, jeder Verbindungs-Rohre an einer obernHülse,die die Rippe umschliefst, angegossen wird: so entsteht eine grofse schwierigheit,wenn man jene lang machen mufs. Es ist daher nothwendig, dieselbe nicht voneiner Rippe bis zur nächsten gehn- zu lassen , wenn dieser Abstand über 5' beträgt,sondern man kann die verbindungs-Rohre in zwey einzelne Stücke giefsen, 'und dieseeben so, wie die Rippen, untereinander verbinden, welches ich zu thun anrathe.Man könnte jede Verbindungs-Rohre, die zwischen zwey Rippen kömmt, auch ausdrey Theilen bestehn lassen: nämlich aus den zwey Hülsen und einem Mittelstück,jene sowohl als dieses, mit Schiftungen endigen lassen, wie dies beym zusammen-setzen der Rippen gezeigt ist.

Die Vereinigung der Diagonalrippen mit der Mittlern-Rippe wird so bewerk-stelligt: Es stofsen die Diagonalbögen im Schlüsse des Bogens mit lf zoll dickenAnstofsscheiben e f (Fig. 47.) die an den letzten zwej Rohrstücken angegossen sind,zusammen, so dafs von den zwey scheiben eine an die andere stufst. (S. Fig. 48.)

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