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gendermafsen zu lösen. i) Sollten die Bogen auf jeder Seite 27 zoll in die Wider-lager und rfeiler hineingehen. 2) Sollte an jede Kippe eine 3" dicke 3' hohe Plattea b (Tab. 133) angepafst werden, und die in die pfeiler aneinanderstofsenden zweyPlatten sollten mit schrauben zusammengezogen werden. 3) Würde ich die zweykleinen Ringe e d und die zwey grofsen ebenfalls gegen einander überstehenden Ringebey ej mit einem eisernen stabe a und f verbinden, um die Boden desto sichererin der lothrechten Ebene zu erhalten. 4) Der hölzerne Bogen a. b. stemmt sich beya. und b. an stiitzsäulen l an, die auf eine schwelle g h gestellt sind. Durch dieKippen A. B. dieses Bogens, die gleichfalls fünfmal in jeder Brückenöffnung wieder-holt werden, und durch die eisernen Ringe sollen 6'" dicke schrauben i i durchge-zogen werdenwelche zugleich durch den sehlufshalken h l gehen. 6) Dieser höl-zerne Bogen wird mit der durch die hölzerne Rippe und den eingemauerten Ring o(Tab. 133-) durchgehenden Schraube m abwärts gehalten, so dafs seine Spannung,folglich seine Tragkraft vermehrt wird. Der iiing o ist aber vermittelst der schrauben mit der an die aöhrenrippe c. n. angegossenen platte e. abwärts gehalten. 7) Da-mit nun zwey hölzerue gegenüberstehende Rippen, wovon eine in a. b. sichtbar ist ,auseinder gehalten werden , so bringe ich (über jeden Pfeiler) einen eisernen dreyZoll dicken und Ö" breiten oben abgerundeten Rahmen p q r an, der unten an dieSchwellen h s anstöfst, und auf dem der Sehlufshalken k l ruht. 8) Damit dieseBrücke ein schönes xeussere erhält, und die aus Holz bestehenden xheile gegen dieWitterung und sonne geschützt werden, so würde ich den obern xheil (an den zweySeitenflächen der Brücke) mit dünnen Kupferplatten von E. nach e. und e. und 'dasübrige von g. nach h. mit geschlagenen dünnen Eisenplatten bekleiden. Das Gelän-der sollte aus Gufseisen bestehn. Die aöhren zu den fünf Rippen sollten 9" imDurchmesser grofs seyn, und eine Randdicke von 18 Linien haben. Den Ringenwollte ich die Stärke geben, wie den Ringen in säg. z. (s. $. 175.) und die Verbin-dungsröhren sollten 6 V/ im Durchmesser stark seyn, und einen vollen Rand von 6 Li-nien bekommen.
Statt dieser eisernen Brücke ist von st. Majestät dem Könige die in der Mittedieser 133. Kupferplatte stehende steinerne, im Bau begriffene Brüche , gewählt worden.
§. 179. Ohne Zweifel wird man den eisernen Brücken vorwerfen, dafs, dasich das Eisen, je nach der Temperatur, ausdehnt oder zusammenzieht, diese Brük-cken leicht schadhaft werden könnten. Ich antworte derauf: dafs diese Einwirkungder xeinperatur, bey dem beständigeu Luftzuge , der bey und unterhalb den Brückenstatt findet und der die Wärme mäfsiget, äufserst unbedeutend ist, wenn zu denHauptträgern des Fahrweges, d. i. zu den Ringen und stützschrauben, geschmiedetesEisen, welshes nachgiebt, angewendet wird, wie ich gethan habe, und dafs die in Eng-land und Frankreich schon mehrere jahre stehenden eisernen Brücken jeden Einwurf derArt widerlegen und alle Furcht verscheuchen. Uebrigens ist, ^ nach den gemachten
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