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ferner von der ganzen Länge des Mittelbogens noch sechs schuh abzuziehen sind,da derselbe im Schlüsse an besondere schlufskeile sich anschliefst. 3) Die Berech-nung einer Diagonalrippe geschieht so: der Quadratinhalt des Queerdurchschnitts fin-det sich nach der schon angegebenen Formel; die Länge wird erhalten , wenn mandurch die sehne der Axenlinie deren Radius und Grade zu bestimmen sucht. Daaber diese sehne nicht so unmittelbar, wie bey den vorhergehenden Rippen, gege-ben ist; so hat man dieselbe erst aus der gröfsten Queer - Entfernung der Axenlinieder beyden Diagonalrippen, und aus der Sehne der einen Seitenrippe, mit Inbegriffder zwey in den Widerlagern zu 7 J Schuh Länge eingeschlossenen stücke, mit Hülfedes Pythagoräischen Theorems, abzuleiten. Die ührige für die Seitenrippen angege-,bene Berechnungs-Art ist auch für die Diagonalrippen anzuwenden. 4) Die Berech-nung der Verbindungsröhren ist' nach dem Vorausgeschickten von selbst einleuchtend,so wie diejenige der verschiedenen Hülsen und der Spann- oder Tragringe. 5) Die
Schrauben werden als Cylinder nach der Formel
d 2 , tt .
l, worin d den Durchmesser
7t die Ludolfine und t die Hohe der schrauben bedeutet, behandelt. 6) Der cubischeInhalt der Schlufskeile ergiebt sich, wenn man von dem - Cubik - Inhalt desjenigen ab-gestutzten massiv gedachten Keiles, welcher entsteht, wenn man drey Schuh von derMitte der Diagonalrippen, durch ihre Axenlinie bis zur Mitte verticale gegeneinandergeneigte Flächen, und diese oben und unten mit zwey andern, neun zoll, oder umden Durchmesser der Diagonalrippen von einander gleich weit entfernten, horizontalenFlächen geschlossen, sich denkt, den Cubik - Inhalt, der beyden Diagonalstücke, alsmassiv verschobene halbe Cylinder abzieht, welche zur. Hälfte innerhalb des obenerwähnten abgestutzten Keiles sich befinden, und zuletzt die resultirende Differenzmit zwey multiplicirt; da auf beyden seiten des Schlusses so ein doppeltconcaverSchlufs - oder Zwischenkörper angenommen wird. Die an die schlufskeile angegos-sene zwey, einen halben Schuh lange, Anschlufszapfen c für die mittlern Rippenwerden nach der für Schrauben angeführten Cylinder-Formel berechnet. Dieses istdas Wesentliche von der Art und Weise, wie der Cubik - Inhalt der verschiedenenBrückentheile gefunden wird.
Nach diesen Daten beträgt das Gufseisen zu der in Fig. 1. Tab. 126 . darge-stellten Brücke 488-^ Cubikschuh baierisch, und das geschmiedete Eisen 118 -jöCub.Schuh; der Kostenanschlag beläuft sich für den ganzen Bau dieser Brücke auf79206 Gulden *). Zu der in §. 170. beschriebenen aus einem 120 Fufs weiten Bo-gen bestehenden Brücke sind 183,42 Cubik-Fufs Gufseisen, und 23,28 Cubik - Schuhschmiede-Eisen erforderlich.
') In meinen Beyträgen zur Briickenbaukunde 4 . Heft 1812, habe ich die Berechnung de* Eisen*(S. 28 -und 29) speziell ausgerrorfen. ' , '
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