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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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fand man X 3Q' 10" 8'". Der: gefundene Werth von x führt auf die Bestimmungvon y — mx, und z — x . s, so dafs die Krümmung eines Brückenbogens von~n~ n

^euilly bey der gegebenen Weite und Hohe dadurch vollkommen bestimmt ist.

So bestimmt aber hiedurch auch Fig. 2 5- ist, so wäre es doch sehr schwie-lig gewesen, sie ganz im orofsen als Werkzeichnung mit einiger Genauigkeit, mittelsder Mittelpuncte und Radien, zu entwerfen, und diefs wegen der zu grofsen Längeder Radien, der längste Radius war nämlich ungefähr i50'. Man berechnete daherdie. Winkel und Linien, welche erforderlich sind, um die Lage der Endpuncte vonden verschiedenen zirkelstücken, in Bezug auf die Axen der Curve, zu bestimmen,trigonometrisch» Die Anfangsbögen auf jeder Seite der Curve wurden , ihrer kurzenRadien wegen , mittels langen Stangenzirkeln, verzeichnet. Für die andern BÖgenhat man, nachdem ihre Endpuncte und sehnen genau gezogen waren, ihre Bogen-höhen berechnet, und dadurch die mittlern Puncte der BÖgen gefunden. Jeder diesermittlern runcte theilt den Bogen in zwey halbe Bögen ab, wovon jeder, mittels ihrerberechneten Bogenhöhe wieder unterabgetheilt wurde, indem man nämlich die%e Bo-genhöhe dem Viertheil der vorhergehenden Bogenhöhe gleich setzte, welches für kleineBÖgen genau genug ist. Mittels dieser so gefundenen runcte und kleiner zugehobel-ten Kreisbögen (man hätte anstatt dieser auch hölzerne peripherialwinkel, die man mit«einen Schenkeln an je zwey gefundene runcten anlegt, und daran hinschiebt, sichbedienen können) bestimmte man sehr leicht eine hinreichend grofse Anzahl von zwi-schenpuncten. Ein zusammen hängender Zug, den man durch alle diese runcte ge-hen liefs, vollendete die ganze Krümmung des Korbbogens.

Die Kopf- oder stirnbögen wurden durch die Verlängerung des mittelsten Zirkel-bogens bis an die pfeiler auf die so eben angegebene Art gezogen. Die Richtung derrugenschnitte der Gewölbsteine wurde durch runcte auf der untern Curve , und aufeiner andern oberhalb mit ihr parallelen bestimmt.

e) Es soll eine Korblinie aus lt mittelpuncten so verzeichnet werden, dafsl) der erste sogen (Fig. a. Tab. 134.) 40 Grade, und jeder der übrigen Kreisbögen >woraus die Korblinie gebildet werden soll, 10 Grade halte, oder dafs die winket,welche die Richtung der Radien mit der grofsen Axe und der verlängerten kleinenAxe bildet, nach der Ordnung 40, 50, 40, 30, 20, 10 Grade erhalten, 2) b e,mc die zahlen 2, 3, und oo, on, nui, m f wie die zahlen 3, 4, 5, 6 sichverhalten.

Nach dieser von chezy erfundenen, und besonders zu empfehlenden Methodesind die Brückenhögen von Saumur , w'ovon einer in Fig. a. dargestellt ist, construirtworden. Cessart, in seiner Beschreibung dieser Bügen, giebt keine vollständigeEntwickelung dieser Methode, sondern verweilst den Leser auf die Constructionder für diese BÖgen angenommenen Curve, und die darauf bemerkten Dimen-

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