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annimmt, und so umgekehrt, — Die punclirte Linie ist eine Ellypse, und zeigt ihryerhalien zur Korblinie.
h) Korblinien aus 11 mittelpuncten zu ziehen, dafs sie die Form der EÜypseerhalten.- (Fig. 28.)
Man theile den Quadraten a “k in sechs gleiche Theile in den puncten 1, 2,3 , 4, 5 und ziehe durch sie parallelen zu ho. Aus dem punct o und mit dem Ra-dius o s beschreibe man einen andern Quadraten, theile ihn in eben so viele gleicheTheile, und ziehe durch die Theilungspuncte 6, 7, 8, Q, 10 parallelen zu a o , wel-che die erstem Parallelen in m, m', m", mm lv schneiden werden. Verbindet mandiese Durchschniitspuncte mit geraden Linien, so bildet sich ein Polygon. Errichtetman aus der Mitte seiner Seiten Perpendikeln, deren zwey äufserste die halben Axen.a o und s o in a' und t, und die übrigen sich in a ", a"‘, a 1y , a y , durchkreuzen;zieht aus den puncten a‘ , a“ , A Ht , a 1v , a v , t als Mittelpuncte Kreisbögen über dieentsprechenden Seiten des Polygons; so wird die entstehende Kurve elliptisch seyn.
404. Die Theorie der gewölbten nrücken-sögen und im Allgemeinen, dieder Gewölbe, haben mehrere Mathematiker bearbeitet, ohne mit der Erfahrung über-einstimmende Resultate zu liefern; so dafs man noch jetzt genöthigt ist, sieh beyBestimmung der Dicke von den pfeilern und Widerlagern, so wie von der Hohe desschlufssteins oder der stärke der Gewölbe in ihrem Gipfel, eines xheils an die bereitsaufgeführten Werke, und andern xheils an die über die Tragkraft derer zu einer Brückeanzuwendenden steine, zu halten; wie ich dies bereits erörtert und deswegen durch dieErfahrung begründete Regeln festzusetzen gesucht habe. In den bis jetzt bekannten Theo-rien sind die Gewölbsteine entweder als glatte Flächen betrachtet worden, oder man hatdie Bindungskraft des Mörtels nicht gehörig berücksichtigt, wiewohl diese eine sehrwichtige Rolle bey den Gewölben spielt, indem sie so bedeutend ist, dafs wenn nachden von meinen ältesten Sohn, mit grofsen Werkstücken angestellten Versuchen, derobere Stein auf dem untern bey einem Winkel von 80' nicht abgleitet, wenn er ohneMörtel, bey einer schiefen Lage von 35 Grad über den untern Stein fortrutschte.Die zur 484. Seite gehörigen Tabelle, zeigt uns auch: mit welcher Verschiedenheitund willkühr, die Dimensionen der oben erwähnten wesentlichen Theile der gewölb-ten Brücken bestimmt worden sind, so dafs wir darin ein sehr ungewisses Verfahrenerkennen. Wiewohl nun die bisher bekannten Theorien der sichern Anwendung nichtentsprechen, so wird doch eine wissenschaftliche Uebersicht davon dem Studium derBrückenbaukunde unentbehrlich. Defswegen darf sie in diesem Werke nicht fehlen.Ich habe daher den Ingenieur von camerloher veranlafst: aus den ihm mitgetheiltenSchriften, folgenden kurzen Auszug der darin enthaltenen Theorien, zusammen zutragen.
De la uire stellte in seinem Traite de Mechanique 1ÖQ5, mittelst der Lehredes Keils, das yerhäliniis auf, nach welchem das absolute Gewicht der Gewölbsteine