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Schlafs des Gewölbes um 4Q° 17' 3Ö" gleichweit entfernt. Für zwey oben horizon-tale Brückengewölbe, deren innere Krümmung zirkular, und deren eine Schlufsdickedem 20sten, und die andere dem 40sten Theil des Diameters gleich war, fand ichdie zwey gefährlichsten lothrechten Brechstellen des ersten Gewölbes vom Schlufsum Ö0°, und die des andern vom schlufs um 50° gleich entfernt. Brückengewölbeaus einem Kreisstück von weniger als 100° werden daher nach diesem calcul amleichtesten in der Nähe ihrer Widerlager rissig, hier und im Schlufs möchte übri-gens auch aus andern Ursachen ein Brückengewmlb, dessen Gewölbbogen gleich dickund die Schenkel ausgemauert sind, dem Bersten am meisten ausgesetzt seyn, wiediefs die Erfahrung überhaupt und die noch zu beschreibenden Versuche Boistardsinsbesondere zeigen.
Däzl , Professor auf der Universität zu Landshut , fand auf einem andern ana-lytischen Weg die nämlichen von Lambert angegebenen und noch andere Resultate,welche er in den kurpfälziseh - physikalisch - ökonomischen Bemerkungen vom jahre1783 gröfstentheils mittheilte. Wenn (Fig. 35.} bab' die innere Curve irgend einesGewölbes ist, dieses mag gleich oder ungleich dick seyn, und wenn in der Richtungc k der schwerpunct des zwischen dem Scheitel und irgend einer Fuge t rn enthalte-nen Gewölhstückes liegt, ck aber dessen lothrechten Druck bedeutet: so wird dieserDruck auf den Scheitel den horizontalen Druck c f, und auf die Fuge £ m des untern,unendlich dünnen Gewölhstückes £ £' m* m den auf sie perpendiculären Druck c dbewirken. Die Bedingung des Gleichgewichts fordert l) dafs der erste Druck cf imScheitel von einem gleichen entgegen gesetzten Druck der andern Seite vollkommengetilgt werde, das linkseitige Gewölhstück am mag so grofs oder so klein gedachtwerden, als man will; dafs also sein Horizontaldruck — p im Scheitel immer gleichdem entgegen gesetzten der rechtseitigen Gewölbhälfte, d, i. p immer constant seynmüsse; 2) dafs das untere, unendlich dünne Gewölhstück einen eben so grofsen Sei-tendruck in der Richtung d c auf das obere Gewölhstück ausübe, als dieses auf jenes.Zerlegt man den lothrechten Druck dieses untern Gewölbelements in zwey Seiten-kräfte, wovon die eine die auf die rüge £' m' perpendiculäre Richtung, und die an-dere die Richtung der Normale erhält, und löst man die letztere Kraft wieder inzwey auf die Fugen t'm', t m perpendiculäre seitenkräfte auf: so wird der Druckin der Richtung de*) = cos. a> . dv, wenn du den lothrechten Druck des untern
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Gewölbelements, so zugleich das Differenzial der Schwere u des obern Gewölhstückes,und w den Winkel c d k bedeutet. Der entgegen gesetzte Druck c d dieses ebern
') Der nämliche Werth für de ergiebt sich kürzer, wenn man den lothrechten Druck in einen auft'm‘ perpendiculären, und in einen andern nach der Richtung de zerlegt, welcher letztere denangegebenen Werth erhält.