Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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— pp. ffb —

. (f±

a

V a

C*r

c—y

0

)

y Ferner ist Q R s p — pp. p s ~ d. y, folglich pp,d.yy + qq. (ybT), und yy 4. y . Q_q q •+2 p p

0

2 p p.

d

&, und das 2te

2 V. d

— 2 qq. I. Ist das Gewölb ein Halbzirkel, so ist a =

~~d~

Glied dieser Gleichung verändert sich in 2 p p. (f —- c) — 2 q q. L In jedem an-

d d

eiern Falle ist aus der Gleichung der Werth von y leicht zu finden. Perronet hat(Fig. 45.) den Breehpunct des halben Gewölbes nicht in der Mitte des Bogens sid,sondern in t,, wo die beyden ungleichartigen Bogen zusammen kommen, defswegenangenommen, weil dieser runct, nach seiner Bemerkung, den nachtheiligsten Fallgibt, indem, wenn man annimmt, dafs das Gewölb ober- oder unterhalb dem Punctl bricht, die dem Druck des Gewölbes entsprechende Dicke des Widerlagers, in bey-den Fällen, geringer ausfällt, als in dem rall, wo der Breehpunct in l ist, so dafs wieman in einen Bogen von 12 ioisen Weite den Breehpunct in der Mitte der Gewölbhälfteannimmt, die Dicke eines 6 Fufs hohen Widerlagers nur 10 Fufs 7 Zoll 4 Linien be-trägt, während diese Dicke 11 Fufs 5 zoll 7 Linien wird, wenn man den Breehpunctin den Vereinigungspunct der beyden ungleichartigen Bögen setzt. Der nachtheiligsteBreehpunct für die ein Drittheil verdruckten und aus 3 Mittelpuncten, aber nach andernMethoden als nach der des Pilot verzeichneten Bögen, findet sich indessen nicht indiesem Vereinigungspunct, sondern in andern Functen, welche man nur durch müh-sames xatonniren auszumitteln im Stande ist

Ich mache bey dieser Methode Perronets nur darauf aufmerksam, dafs dieWiderlager viel stärker ausfielen, wenn der Seitendruck n O des Gewölbes, der indieser Methode an dem untersten runct der Fuge c l ohne hinlängliche Rechtfertigungangenommen ist, an einem hühern runct dieser Fuge wirksam gedacht würde.

Boistard stützte seine in dem Traite de construction des ponts par GautheyL Tom. 180Q und in dem Recueil de divers Memoires par Lesage II. partie 1810 enthaltene Theorie der Gewölbe auf versuche, die er mit Gewölbmodellen von acht FufsOefinung und 8" Breite anstellte; wozu er, beauftragt mit dem Bau der Brücke vonNemours , von den zweifeln einiger sehr erfahrnen Mitglieder des Brücken - undstrafsen - Baudepartements: über die Festigkeit dieses vom Perronet projectirten Wer-kes, veranlafst wurde, um den Erfolg des ihm übertragenen Baues im Voraus zu be-stimmen. Wir lernen diese versuche in folgendem Auszug kennen : „Jeder Gewölb-stein, welcher nach Perronets Regel gleich dem 24ten Theil der Bogenöffnung, näm-lich 4" hoch war, bestand aus zwey Ziegelsteinen, welche an ihren äussern Flächenpolirt, und mit den innern durch Gyps zusammen gekittet warem Um die Steinealle gleich zu machen, bediente man sich eines hölzernen Models, der nach dem