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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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328
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desjenigen mit Kies vermischten nicht aber leh-migtcn oder fetten Erdreiches, welches oberhalbdes Kieses in den Gruben liegt, geschehen kann.Solches in der Dberflache der Kiesgru-ben liegende Material soll jedoch nur bey sehrtief liegenden Straffen, vnd wo der tiefer lie-gende Kies zur Ausfüllung herzuholen zu kostbarist, benuzt werden.

i z) Das Material, welches auf die Strasse gebrachtwird, soll von Erde, Mergel, feinen Sand - undLehmtheilen mittelst Wurfgitter gereiniget seyn.Eine Arbeit, die bey rrockner Wi terung gesche-hen muß. Ferner müssen in der Grube die gros-sen runden Steine abgesondert und zerschlagenwerden, ehe man sie auf die Chaussee fahrt.

Befinden sich nämlich grosse Steine in denKiesgruben, so müssen dieselben erst zur Grösse ei-nes Hühnereyes, uns wenn der Kies weich ist, et-was grösser zerschlagen werden, ehe man sie aufdie Strasse wirft. Auf alle Falle kommen die-selben unten, und das feine Material oben zu lie-gen. Flußkiesel und harte Steine sind stets diebesten Materialien zur Decke der Chausseen undden weichen Steinen vorzuziehen.

i b) Alle einzelnen grossen Steine müssen, wie gesagt, vonder Strasse mittelst eiserner Rechen, die auch zurZuziehung der Geleise gebraucht werde», auf Hau-fen gescharrt, oder ausgelesen, dann aber zer-schlagen werden, weil sie sonst Schlaglöcher und