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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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331
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den Aufwürfen längs der Geleise eine hinrei-chende Quantität vorhanden, so muß keines vonden Dorrachshaufen oder Kiesgruben genommenwerden.

Uebcrhaupt sind tiefe Geleise ein sicherer Be-weis von der Nachlässigkeit des Wegcmachers,besonders wenn ihm die nöthigen Hülfsarbettergegeben werden. Wenn aber wahrend anbauen-den Regens tiefe Geleise entstehen, so muß stetsdas Wasser aus denselben gelassen werden, undnie darf darin eher Material geworfen werden,bis sie nicht vollkommen vom Wasser frei) sind.Dabey ist auch der Schlamm mit hölzernen Krü-cken abzuziehen.

o) Zur Unterhaltung der Straßen sind oftmals Vor«rathshaufen von gutem und kleinem Materialnothwendig, um die Gruben und köcher, so wiedie Geleise jederzeit auszufüllen. Liegen dieselbenviele Monate an der Straße, so verwittert dasMaterial. Es soll daher alle »o bisKlafter, je nachdem das Material weich unddie Straße stark befahren wird, ein solcher Vor-rathshaufen im Frühling aufgefahren seyn, undalsdann nur daselbst fehlen, wo man zu je-der Stunde in der Nähe der Straße das Deck-material nehmen kann, folglich dürfen in diesemFalle daselbst die Kiesgruben und Steinbrücheniemals mit Wasser angefüllt seyn.