der Werke wesentliche Erfahrungen gesammelt, worausdem Staate bey andern und ähnlichen Anlagen be«deutende Vortheile entstehen. Dieser Umstand ist schonallein hinreichend, den Enrreprisenbau gänzlich zu ent-fernen. Die Ingenieurs und Werkmeister müssennämlich bey großen Banunternehmungen ihre praktischeBildung erhalten, und mit allen Vortheilen der Aus-führung bekannt werden, welche die eigentliche Ge-Wundheit und Zuversicht bey der Ausführung hervor-bringen. Leitet der Unternehmer aber die Arbeiten aufseine Kosten, so will er auch die Maschinen zum Ein-schlagen der Pfahle und zum Ausschöpfen des Was-fers, die Lehrgerüste, kurz alles anordnen, was denBau betrift. Seines Vortheils wegen will er diePfähle so wenig tief als möglich einrammen lassen,und der über den Bau die Inspektion führende Was-serbaukundige will gerade das Gegentheil, woraus nichtsals Streitigkeiten entstehen, und wodurch die Wasser-bauwissenschaft weder mit Beobachtungen, noch mitVerbesserungen bereichert wird.
Ich kenne ein Land, in welchem viele hölzerneBrücken aufgeführt wurden, und worin alle beymWasser-, Brücken, und Straßenbau angestellten Bau-vffizianken nicht im Stande sind, eine gute Brücke zuentwerfen, viel weniger auszuführen, weil der Baualler dieser Brücken in Entreprise geschah, und voneinem Unternehmer, welcher zugleich Werkmeister war,ausgeführt wurde, st) Erwägt man endlich die Skrei -tigkeiten, welche öfters mit den Entrepreneurs, um