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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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364
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,o) In denjenigen Landern, wo bey der Deyfuhrdes Materials zum Straßenbau eine unentgeld.liche Naturalkonkurrenz eingeführt ist, soll folgen-des befolgt werden:

n) Da die zweckmässige Ausbesserung der Straßennicht ohne gutes Material geschehen kann;Thon, Mergel, Sand und Erde die Straßemehr verschlimmert als verbessert: so müssendie Vaubeamten die Veranstaltung treffen, daß.den Concurrenten das beste Material in denSteinbrüchen, Kiesgruben und Flüssen ange-wiesen und von denselben keines angefahrenwerde, welches mit vielen obigen Bestandthei-len vermischt sey. Unter dem Kies sollen nichtsehr grosse Steine, welche in den ChausseenSchlaglöcher, den Fuhrwerken Stöße verursa-chen, und das kleine Materials schnell zu Staubund Erde zerreiben, befindlich seyn.

b) Soll das schlechte Material durch Wurfgittergeworfen werden.

e) Wird von den Concurrenten schlechtes, mit vielErde, Sand, Lehm, Thon und grossen Steinenvermischtes Material oder verwitterte Bruch-steine angefahren, wenn doch besseres in denFlüssen^ Kiesgruben und Steinbrüchen von denBauingenieurs, Wegemeistern und Wegemachernangewiesen ist: so soll dasselbe durch die Con-currenten von den Straßen geschast, und Lurchbesseres Materials ersezt werden.