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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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394
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so muß das Deficit auf die Steuern gelegt oder vsmAerarirm, wenn dieses bey den Finanzen Ueberschuß hat,getragen werden, weil dem gesammten Steuerkapitaledurch die vermehrte Kultur ein Zuwachs entsteht, unddas Acrarium bey solchen Unternehmungen mit grossenBeyspielen vorangehen sollte. Maria Theresia undFriedrich der Große haben solche Ausgaben häufigübernommen. Dieser verwendete zu dergleichen Arbei«ten jährlich bis Rcichsthaler, die er selbst vondem für seine Person bestimmten Etat, der im Jahrenur —Rthlr. betrug, ersparte. Auch in Holland hat dgs Aerarium die meisten AuStrocknungen bewerk-stelligt, (D- III. S. rr,.) um den Boden nutzbarund die durch das Austorfett entstandenen Seen, dortWasscrvlatze genannt, nicht noch gefährlicher für diedaran Wohnenden zu machen. Welch ein Gesetz auchnoch hierüber gegeben werden mag, so wird doch im.mcr dasjenige, welches neulich in Frankreich -Moni-teur Kro. rbl und rs», 1807) erschienen ist, mitNutzen zu Rathe gezogen werden können, das aberviele specielle Vorschriften enthält, die hier der Kürzewegen wegbleiben müssen.

§. 196.

In der Regel sollte der Staat alle beym Wasser«,Drücken. und Straßenbau Angestellten besolden. Wennaber die damit verknüpften Ausgaben nicht durch diefür diese Abtheilung der Staatseinkünfte bestimmtenEinnahmen gedeckt sind, so mag das Deficit auf dieSteuern und auf das Wege. oter Brückengeld geschla«