Von der Kenntniß der Mühlsteine, rz
wakine,,, bekommt, wie dies die Erfahrung beimMahlen hinlänglich beweiset.
§. 8 .
4.) Der Kiffhäufer Mühlstein.
Diese Steine werben nahe an dem Kiss-häus^. Berge, bei dem Dorfe Tillcda in Thü ringen , gebrochen, und unter die weichen Mühl-steinarten schon gerechnet. Einer ihrer Bestand-theile ist der Granit, dessen sich bald mehr, baldweniger in dieser Masse findet. Sie sind zumgewöhnlichen Mahlen sehr vorkreflich, und fördern»»gemein, zumal wenn man Q»ecrsti!«ken bekom-men kaun, denn diese greifen stark an, und mah-len sehr gut aus den Kleien. Die äußerlichenKennzeichen eines solchen zum Mahlen brauch,baren Kiffhäuser Steins sind nach praktischenBeobachtungen folgende:
r.) Wenn der Stein im Bruch gearbeitetliegt, muß derselbe eine feine wei'ßgrauc Farbe ha-ben, mit glänzendenGranitpünktchcn, so zu sagen,übersäet, und keine Kieselsteine auf der Mahl-stäche führen.. Man kann dies. qm besten durchein VcrgrößcrungS-Glas gewahr werden, sowie'b<Ni auch dabei zugleich Achtung geben muß, obstch in den Zwischenraunien viel Sand best»«bet, oder nicht; denn im erster» Falle taugen sie
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