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3 (1816) Bleichkunst, Blau- und Schwarzfärberei, und Blau- und Schwarzdruck / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
Entstehung
Seite
263
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Das zweite D a d ist die Vitriolküpe,eine 4 Fuss z Zoll weite, und 7 Fuß hoheKüpe, sie wird eben so wie die vorige init600 Pfund aufgelösten Eisenvitriol ange-füllet. Man löset diesen vorher im Wasserauf, rührt die Masse stark um, läßt die Flü-ssigkeit sich recht absehen, und giefic die helleAuflösung in die Küpe. Dieses Auflösen desEisenvitriols wird am besten heiss, durch Kochenin einem eisernen Kessel vorgenommen, weildadurch das schon dabei befindliche zu sehr oxi-dirrc Eisen abgeschieden wird, und die freieSäure sich wieder mit Eisenopidul schwängert.Gut ist es, wenn man wahrend dem Kochender Virriollauac eine Quantität altes Eisenzuseht. Die Vitriolküpe muss jeden Tag vor-her, ehe man arbeiten will, gut umgerührtwerden, auch seht man ihr dann wieder frischenVitriol zu.

§- 40;.

In diese Vitrivlküpe bringt man nun dieaus der Kalkküpe kommenden Zeuge (§. 401)und dann bringt man sie in die Kalkküpc zurück.Diese Operationen wiederholt man wechselseitigdrcimahl in beiden Badern. Um die Zeugenicht zu verderben, darf man aber die Nah-men in dem Vitriolbadc nicht rütteln.

§- 404 -

Nun bringt man den Rahmen mit denZeugen in das dritte Bad, welches eine