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Berechnung der Kunsl ramme mit Vorgelege.
ser, als die aus den Erfahrungen von Manger bei Handzagrammen abgeleiteten 9 ^t*.Diese Betrachtungen zeigen hinlänglich, welche bedeutenden Vortheile der Gebrauch derKunstrammen gegen die gewöhnlichen Handzugrammen gewährt, und es werden hierüberaugetlcliie Beobachtungen immer ähnliche Resultate geben.
§. 108 .
Es gibt viele Fälle, wo dai beschriebene Maschinenschlagwerk bei der Fortschaffungvon einem Orte zum andern wegen seines bedeutenden Gew chtes zu unbequem wird,oder wo man auch keinen so grossen Hoyer benothigt, jedoch die Pfahle stärker schlagenwill, als es mit einer iiandzugranime möglich ist. In diesem Falle kann man sich desjj. 90. beschriebenen Schlagwerkes mit Vorgelege bedienen.
Die Gleichung zwischen Kraft und Bast und die Berechnung desEffektes wird bei diesem Schlagwerke auf folgende Weise abgeleitet. Wird der Halb-messer der obern Rolle mit E und ihres Zapfens mit e, dann die Spannung des von derHolle herabgehenden Seiles mit S bezeichnet, so ist S.E=Q (E + n.d) + m(Q+S)e,
woraus S = O "^~ ** * ■ ■ \ (1). Ist b der Halbmesser der Welle, ihr Zapfen wie-
\ E — in . e )
der e und B der Halbmesser des Stirnrades, dann P die am Umfange dieses Rades wir-kende Kraft, so haben wir P . B = S (b n . d) + m.S.e = S (b + n.d + m.e) 00*Es ist einleuchtend, dass der Druck, welchen die Arbeiter ausiiben, keine Reibung ver-anlassen könne, weil die Kraft der Arbeiter im ganzen Kreise herumgeht und abwech-selnd «len Zapfen hebt und drückt; dagegen wird P die Reibung P.m.e an dem Zapfenbewirken. Bezeichnet daher a den Halbmesser des Getriebes und A jenen der Kurbel, so
haben wir N . k ^2 — — ^ ^2— —^ A — P (a + m . e) (III).
Werden diese drei Gleichungen mitsammen multiplizirt, so ist
n ■ k ( a - 7) ( a - t) * b = q ( b v-,': e )( ii+ °" ; - t - m ' e )( a+m ' c ) und
/ n.d + 2m.e\ / n.<M-m.e\ / m. e\ .
wenn man dividirt = Q \l -—- Jb^i-f--g-Ja^l-I ——)■ Wird
nun die Multiplikazion verrichtet und die Produkte zweier Brüche gegen die einfachenBrüche ausgelassen, so folgt
/ v\/ z\ / n.d + 2m,e n.d + m.e m • e\
N.k(2--)( 2 - T )A. B =(f... b (l+- 5 -+- 5—)( iv >.
welches nunmehr die vollständige Gleichung zwischen Kraft und Last mit Rücksicht aufalle Widerstände ist.
Zar Berechnung des Effektes dieser Maschine muss vorerst die Geschwin-digkeit v" der Last bestimmt werden. Bezeichnet v' die Geschwindigkeit am Umfangedes Stirnrades, so haben wir v : v' = A: a und v':v n ~ B : b, demnach v : v n zzz A . B : a. bv . a . b
" ,d v " =TF'
H HAB
Die Zeit eineB Aufzuges Ist dem zafolge zz ———g~ und die Anzahl der Auf-
züge in einem Tage =
3600 z .v . a.H.A.B
b