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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
Entstehung
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Holz aus königlichen Domainenwaldungen kaufen wollen,die Hälfte ihres Bedarfs an Torf übernehmen müssen,und daß alles Deputatholz aus dem Weißsnstadter Forst-revier mit zwei Drittel an Holz und ein Drittel an Torfabgegeben werden soll.

So hart auch diese Maaßregel war, und so festdie Regierung darauf hielt, so wurde der Zweck zur Ein-führung der Torfbenutzung doch nicht erreicht. Die Ein-wohner kauften Holz und bezahlten den ihnen aufgedrun-genen Torf, ließen letztem aber auf dem Torfmoor ste-hen, oder fuhren nur soviel davon ab, als zum Brand-weinbrennen erforderlich war. Nach einer hierauf er-lassenen Verordnung rsoo. durfte an diejenigen Perso-nen, welche keinen Torf annahmen, und sich zu dessenGebrauch nicht bequemen wollten, auch kein Hoizausdem benannten Revier abgegeben werden.

Späterhin ist folgende Verordnung im Druck be-kannt gemacht worden:

Um den Torfbrand zu befördern und das gegendenselben noch hier und da herrschende Vorurtheil zu be-seitigen, kommt es vorzüglich darauf an, daß man seinenmannichfaltigen Nutzen, die Art wie er zu gebrauchen,was dabei vorzüglich zu beobachten und wie sowohl derTorf als die Asche davon sich gegen Holz- und Holzascheverhalt, kennen lernt- Es werden daher folgende aufrichtige und langjährige Erfahrung gegründete Satzedem Publikum zur Wissenschaft und Nachachtung hiemiibekannt gemacht:

r.)Der Torf ist eines der besten und schicklichsten Sur-rogate für das Holz, weil er nicht nur gut brennt,und wenn es darauf ankommt, selbst eine Stichflam-A-r