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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
Entstehung
Seite
56
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wachsenes Fohren «Stammholz, welches zuvor auf einemeingeheitzten Ofen vollkommen ausgetrocknet wurde, in7 Scheiter von 11 Zoll Lange und von der Stärke zer-spalten, wie solches in Holzsparöfen und auf dem Kasse-rolle gewöhnlch gebraucht wird. Obfchon dieses Hol; sie-ben Monate zuvor im Walde gefallt wurde, so hat sol-ches doch durch die Austrockniing auf den Stubenofenin Zeit von drei Tagen ein Achtel seines Gewichtes ver-loren, und ich mußte daher das fehlende Gewicht ergän-zen. Diese drei Pfund ausgetrocknetes Fohrenhvlz ent-hielten 222 Cubikzoll. Nachdem der Hafen wiederum,wie beim ersten Versuche, mit y Pfund und y Loth Wassergefüllt war, und dasselbe Verfahren, wie bei der Torf-feuerung genau beobachtet wurde, hatte man z PfundFohrenhvlz unter dem Herde angebrannt. Das Holzbrannte sehr lebhaft, ohne allen Rauch und ohne zu pras-seln oder zu knickern. Es verbrannte in dem Zeitraumvon 40 Minuten zur Kohle, wo die letzte Flamme ver-losch und in 75 Minuten waren die Kohlen ausgegangenund alles Feuer erlöscht.

Von dem Moment, wo das Feuer anbrannte, hat-te Pas Wasser

in 20 Minuten 5y Grad Warme

- zo - - 72. -

- 40 75 -

- 65 - - 64 - -

- 75 - - 61 -

Bei 75 Grad Warme war das Holz zu Kohle ver-brannt, und die letzte Flamme ausgegangen und bei 6lb^ad Warme, sind die Kohlen erloschen, und konnte keinFeuer mehr bemerkt werden. So wie die letzte Flamme nie-