Geruch verbunden ist; so soll, um diesen Uebelstand zuvermindern, der Torf nicht eher zum Verkaufe abgege.den werden, bis derselbe als kerntrocken angespro-chen werden kann; zu dessen Beurtheilung ein entzweige-brochenes Torfstück inwendig eben so trocken, als anseiner äußern Flache seyn muß.
27 .
Die Erfahrungen über den bisherigen Torfbetriebfährten zu der Ueberzeugung, daß bei der Torfstecher-arbeit der sechste Theil an Torfmasse, theils durch dieUngeschicklichkeit der Arbeiter, theils durch das unver-meidliche Zerbröckeln des Torfs, als Stichtorf verlo-ren geht.
Zur wirihschaftlkchen Benutzung des Torfmoors, solldaher diejenige Torfmasse, welche zum Stich nicht hin-länglich zusammenhangt, oder sich wahrend des Stichszerbröckelt zu Preß-oderModeltorf zubereitet werden.
Diese Torfbenutzungsart verdient am Fichtelgebirgeum so mehr beachtet zu werden, als in den geöffnetenTorflagern viele eingesunkene Baumstämme, Wurzeln undStöcke vorkommen, wodurch der Torf beim Ausstechenzerrissen und zerbröckelt, folglich als Stichdorf unbrauch-bar gemacht wird.
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Diejenige Torfmasse, welche beim Ausstechen kei-nen festen Zusammenhang hat, und auseinander fällt,wird in Haufen zusammengebracht, durch das Aufgießenmit Wasser zu einem klebrigten Brey verwandelt, undwie der Lehm auf den Ziegelhütten mit einer Schaufeldurchgehackt und durchgetretten, wobei alle noch vorkom-mende Holzstücke und Wurzeln, welche den Zusammen-