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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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81
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dazu besonders gefertigten Torstwhrers untersucht wer,de. Zu dem Ende wird die obere Rasendecke der zuuntersuchenden Stelle, bis zu der Tiefe wo der Torfanfangt, herausgehauen, und dann der Torfbohrer oderin dessen Ermangelung eine Stange bis aus die Sohledes Torflagers hineingeflossen.

Ich habe die Tiefe eines Torflagers immer nurmit einer in Fuße abgetheilten Stange gemessen,die man im reinen Torfiande durch Anstrengung bis aufdie Sohle oder den Grund, wo der Torf aufliegt, hin,einstossen und wieder herausziehen kann. Da jedoch dasEinflossen der Stange durch das im Torflager versenkteHolz, oder Steine zuweilen Hindernisse findet; so erfor,dort es die Vorsicht, daß die Tiefe des Torflagers indem Umfange eines Tagwerks an drei bis vier Stellendurch das Einflossen der Stange untersucht werde.

Die aus dergleichen Versuchen gefundene Tiefeoder Höhe des Torflagers kann aber noch nicht für ab,solut angenommen werden; und es ist noch naher zu un-tersuchen, ob das Torflager fest ist, ob es Entwässerunghat oder noch entwässert werden muß. Jedes Torflagerschwindet nämlich in den Grad zusammen, als dar,aus das Wasser durch Abzugsgraben abgeleitet wird,und vermindert dadurch die erst gefundene Höhe. Ichhabe z. B. im Wekssenfladter Torfmoor einen Abzugsgra-ben fertigen lassen, der im ersten Jahre um mehr alseinen Fuß in der Tiefe zusammengeschwunden ist.

Bei der Taxation eines Torfmoors muß daherauch untersucht werden, ob das Torflager durch denWassergehalt mehr oder weniger aufgeschwemmt ist, und

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