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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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116
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stücke, dir nur halb oder theilweise verkohlt sind, fallenbet einer guten Verfehlung selten vor; jedoch hat mannach bisherigen Erfahrungen auf ,45 Rubel Torf iinDurchschnitt einen Kübel an unvollständig verkohltenTorf (Brande) annehmen müssen, welche bei der nächst-folgenden Verfechtung wiederum mir in Ofen eingesetztwerden.

Es war mir interessant zu wissen, ob durch dieseLorfverkohlungsmethode aus dem Torf auch die gröst-moglichste Menge an Kohlen erzielt werde, und ob hier-nach dle Torfverkohlung nach meiner Methode noch einerVerbessung fähig sey? Um daher dasMaximum desKohlenausbringens beim Torf auszumitteln, habe ich ineinem dicht verschlossenen Gefäße aus gutem feuerfestenLöpferthon gebrennt, acht Torfftücke von verschiede-ner Qualität in einem bei der hiesigen Zuckerraffineriszur Knochenverkohlung besonders dazu erbauten Ofenverkohlen lassen. Ein jedes dieser acht Torfstücke wur-de vor der Verkohirmg gewogen; denn nach seiner Lan-ge, Breite und Dicke gemessen, und hiernach der Cubik-tnhalt für jedes einzelne Stück berechnet. Nach der Ver-kohlung wurden die Stücke wiederum gewogen, undnach ihrer Lange, Breite und Dicke gemessen, und somitder Cubtkinhalt im verkohlten Zustande ausgemittelt.Zur Vollständigkeit des Ganzen, und zur Beurtheilungmeiner hierbei gewühlten Ver fahrnngsart mache ich hier-über folgende Berechnung bekannt.