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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
Entstehung
Seite
162
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ausgemauert, und der Ofen ganz im Freien gesetzt wer-den. Nach dem Urtheile einiger Sachverständiger, hatzwar der Ofen zur bessern Haltbarkeit mit drei Seitenan einem Berge so tief wie möglich in den Boden ein-gerückt werden, und nur die vordere Seite frei stehensollen; allein ich glaubte, daß es zur Entfernung allereindringenden Feuchtigkeiten besser sey, den Ofen insFreie zu bauen, und daß die Haltbarkeit des Ofensdurch eine in den Umfaffungswanden angebrachte Hölzer,ne Zwinge oder Schlauder vollkommen erreicht werdenkönne, was aus dem Erfolge bestätigt wurde.

Dieser Ztegelofen bildet in seiner Grundfläche einlanglichtes Viereck, ist im Lichten y Fuß breit und 11 Fußlang. Der Grund ist von Granitsteinen fest gemauert.Die Seitenmauern oder die Umfaffungswande des Ofens,sind bis zum Steinheerd, worauf die Ziegeln zum Bren-nen gesetzt werden, mit einer etwas über zwei Fuß star,keu Brockenmauer von Grauiksteknen, oberhalb dem Stein-heerde aber, nur zwei Fuß stark mit Luftziegeln bis zneiner Hohe von sieben Fuß aufgeführt, und von außenmit einer schwachen Granitbrockenmauer umkleidet wor,den. Die ganze Mauerstärke in den Umfassungswandenbeträgt nicht über 2 t/r Fuß. Don aussen ist der Ofennoch mit Mörtel beworfen worden, um die Einwirkungder Nässe davon abzuhalten.

Der Ofen hat zwei Schürlöcher. Jedes Schürloch.ist drei Fuß hoch und i i/L Fuß breit. Bei Oefen vonähnlicher Größe möchte es aber zweckmäßiger seyn, wenndas Schürloch nur zwei Fuß Hoch und ein Fuß breit ge-macht wird.