Vom Farben der Wolle re. z
die Wolle und der wollne Zeug durch einige die-ser Dinge, die für sich gar keine Farbe, odernur sehr wenig haben, vorbereitet. Man be-greift leicht, was aus der verschiedenen Ver-mischung dieser mannichfaltigen Materien, undselbst aus der vcrschiedentlichen Art, sie zu ge-brauchen, für eine erstaunliche Abwechselung ent-stehet, und wie aufmerksam man auf die klein-sten Umstände seyn muß, in einer Kunst, die st»viel Schwierigkeiten hat, und wo alles so durch-einander verwickelt ist, glücklich fortzukommen»
den. — Die in der Färberey anzuwendende Säurt»sind Vitriolsäure, Scheidrivasser, Königswasser, Essig—>auch die mir Säure übersättigten Miktelsalze: Alaunund Weinstein — von laugensalstgen Körpern: diePotasche, Aschenlauge, Urin und Soda; statt des leh-lern verdiente das reine mineralische Laugensalz, darjetzt in deutschen Salmiakfadriken, zu billigen Preisen,verfertigt wird, in jedem Bewacht den Vorzug.
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Erstes