die zuk Farbe kirn st nöthig sind. 7
Art verhindern, daß sie nicht zu bald abkühlt,sonstcn würden diese kleinen Küpen fehlschlagen.
Eine andere Are von Küpen wird für da-Vlaue zugerichtet, die man Indigküpen nennt,»peil ihr der Indigo allein die Farbe giebt. DieFärber, die sich der Waidküpen bedienen, brau«chen ordentlich den Indigo nicht; da man in-dessen, sie zu verfertigt», ein besonders zu die-sem Gebrauch bestimmtes Gefäße hak, so wirdes dienlich seyn, solches zu beschreiben.
Dieses Gefäß hat ordentlich 5 Fuß Höhe, und2 Fuß oben im Durchmesser, Es geht nach undnach lmtcnzu enger zusammen, und hat ani'Bo«den nur 8 bis io Zoll Breite. Man gräbt eseinen oder anderkhalben Fuß ein, um daran be-quemer arbeiten zu können, und bauet ringsherumeine cylindrischo Mauer, die sich bis oben an die.Küpe erhebt, und'ihrc Ränder unterstützt. Manbegreift, da diese Mauer gerade in die Höhe geht,und innwcndig senkrecht, also cylindrisch ist, dieKüpe aber , um die sie herum geht/ kegelförmigzugespitzt ist, daß zwischen beyden nach unten znleerer Platz seyn muß. In selbigen thut manKohlen, die Küpe in gehöriger Wärme zu erhal-ten. In dieser Absicht wird unken eine kleineÖefnung gemacht, die Kohlen hinein zu thun,die man rings um die Küpe legt, daß sie überallgleich stark erhitzt wird, so viel möglich ist. Aufdiefe Art befindet sich das Feuer über dem Indigo,der sich zu Boden setzt, nachdem man, Kupfer indiese Küpe. gethan hat;, und folglich nicht ver-hrennen und verderben kann, wie solches geschahe,
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