dke zur Farbekunst nöthig sind. u
Entfernung zwischen dem Boden des Kessels,und dem Orte, wo man das Feuer macht, kom»inen auf die Größe der Kessel an, aber die Feuer-esse muß alle diese Oefnung bedecken, und bisan den Rand des Kessels herüber reichen, damitder Rauch völlig hinein geht, und an dem Orre,wo man arbeitet, keiner zu finden ifi, Vondiesen Kesseln und ihrer Anrichrung in einerWerkstatt kann man keine gewisse Bestimmunggeben, weil dieses auf die verschiedentlich^ Mengeder Arbeit ankömmt.
Im Schornstein oder in der Mauer über jedemKessel macht man Löcher, Stangen, ohngefahrwie ein Arm dicke und anderthalb Fuß hoch,hinein zustecken. Man hängt dieGebündeWolleoder Seide daran, daß sie abtröpfeln, oder auchdie Zeuge, von denen man nur wenig zu färbenhat, damit die Brühe wieder in den Kessel fallt.Dieserwegen steckt man durch alle Gebünde Stö-cke, und legt diese Stöcke auf die Stange.
Wenn man ganze Stücken Zeug und viel aufeinmal zu färben hat, bedienet- man sich einesDrehwerks. Dieß ist eine hölzerne Welle miteinem Handgriffe, an welchem vier etwas breiteund dicke Stückchen Holz, wie sehr kurze Wasser-mühlenfiügel gestaltet, befestiget sind. DiesesDrehwerk wird mit der Hand herumgetrieben,indem man die beyden äußersten Ende seinerWelle auf zwo eiserne Gabeln legt, die auch,wenn man will, in Löcher gelegt werden, die indieser Absicht in die Radfelgen, welche die Rän-der des Kessels tragen, gemache sind. Man
Wickele