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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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13
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die zur Färbekunst nöthig sind. rz

Von andern Werkzeugen beym Färben, alsKohlpfanncn, Schöpfgcfäßen, Fässern, Wan-nen, Glocken-, die Kohlen auf dem Heerdc derKessel damit auszudämpfen, Feuerzangen, höl-zernen Deckeln über die Kessel, Zobern, Bro-kern zum Pressen, Mörsern, gläsernen und irde,nen Gefäßen zu den aufgelösten Metallen,Wärmpfannen, Feuerhaken u. d. g. will ich nichtreden, weil sie jedermann kennet, und die Art,sie zu gebrauchen, sich sechsten lehret.

Man muß auch ein kupfernes Gefäß haben,die Brühe aus dem Kessel zu schöpfen, wenn siealle ihre Farbe von sich gegeben hat- Dieses istein großer Löffel mit einem hölzernen Stiele, der8 bis io Pinken (*) hält. Die Kessel zuletztvöllig auszuleeren, bedient man sich hölzernerGelten; man kehrt sie mit einem Besen von Pinssen und Sande rein aus, und trocknet sie miteinem Schwämme. In großen Werkstättenwird an den Boden sehr großer Kessel eine kup-ferne Röhre mit einem Hahne auswendig gclö»rhct, durch den man die Brühe herausläßt; dieRöhre fällt in einen Canal, der unter dem Bo-den der Werkstatt angebracht ist, und dieser Ca»nal geht in den Fluß, bey welchem man dieWerkstatt angelegt hat.

Das sind, deucht mich, alle erforderliche Nach»richten von den allgemeinen Werkzeugen der Färbe-kunff. Solche, die ich noch nicht erwähnet habe,will ich bey Erklärung ihres Gebrauchs anzeigen.

(*) Eine Pinke enthalt 2 Schoppen (Lkoxias), Welche-nahe an 2 Köllnische Pfund beträgt.

. ... Zwey»