Vom Rothen. izz
möglich davon ziehet, und den Jndig mit frischemWasser wohl absäßet, »m ilm von dem >ur Fäulnissehr geneigten Safte der Pflanzen zu besreyen-
Eilftes Kapitel.
Vom Rothen.
Rothe ist erwähntermaßen eine von denfünf Hauptfarben der Färber. BeymSchönfärben giebt es viererlei) rothe Farben,welche! der Grund von den andern sind, r. derAermes (ecarlatts 6s Araine), den man sonstHraazieharhrch hieße, und itzo Vcnetla.il>ch)enScharlach heißt, r. der itzo gebräuchlicheScharlach, oder der feucrfardcne Schar lnch,der sonst hoUaridljchcr Scharlach) genanntwurde, und itzo ecurlutte äe Lobelins heißt, z.das Lrainoifl, und 4. das Norhe der Färber«röche. Es giebt auch «^albscharlach undHalbcrainoisi, aber diese Vermischungen dervorigen Farben ßnd als keine besondern anzuse-hen. Das Nöthe, oder das biacurat üo bouroe,war sonst ebenfalls beym Schönfärben verstattet,aber wegen seiner geringen Festigkeit hat man esin der neuen Verordnung untersagt.
Man wird leichte urtheilen, daß alle dieseverschiedene Rothe ihre mannichfalkigen Schat-nrimgen von der hcllestcn bis zur dunkelsten ha-K 5 den