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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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154
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,54 Vom Rothen.

bcn. Deswegen aber machen sie doch besondereClassen ai'S, weil der einen Scharrirungen niein die Schattirungen der andern fallen.

Es hat mit dem Rothen eine ganz andere Be-schaffenheit, als mir dem Blauen, davon ich gere-det habe: denn die Wolle oder der Zeug wird,nicht unmittelbar in die Farbe gerundet- Manbereitet ihn zuvor auf eine Art zu, von der ernicht gefärbt, sondern nur geschickt gcmachr wird,die Farbe anzunehmen. Diese Vorbereitung heißt,wie ich schon gesagt habe, die Brühe. Ordent-lich wird sie mit sauern Sachen, als: sauernWassern, Alaun und Weinstein, die man dar-unter rechnen kann, Schcidcwasser, rs§isLcc, gcmachr. Nachdem die Farbe und Schani-rung verlangt wird, nimmt man diese Vorderentungsmittcl in verschiedener Verhältniß. Oftbedienet man sich auch der Gallapfel und alkali-scher Salze. Dieß werde ich in der Folge beyden besondern Arbeiten beschreiben.

Zwölf-