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Zwölftes Kapitel.
Vom Kermes oder Venetiariischen Scharlach.
AAan hat diese Farbe im Französischen Rör>irerschaklüct) (ecailats 6a6raiiic;)gcnannt,weil man den Kermeö, aus welchem sie bereitetwird, lange Zeit für die Saamenkörner des Bau-mes gehalten hat, auf dem man ihn findet. Erhieße fairsten Fraiizschnrlach, weil einige dieFranzosen für seine Erfinder halten, und itzoVenetiamsther, weil er in Venedig stark ge-braucht, und mehr, als sonst irgendswo, ver-fertiget wird, da er in Frankreich und andernLandern nicht so sehr mehr gefällt- In der Thatist er nicht so feurig, und viel brauner, als derScharlach an den man itzt gewöhnt ist, aber erhat vor diesem den Vorzug, daß sich sein Glanzviel länger erhält, und daß er vom Koche undscharfen Säften nicht steckt.
Der Kcrmes ist ein Gallinsect, das auf derEiche wächst, lebt und sich vemehrct, die inCaspar Bauhins Pinar Hex aculesta cocciglan-ckikara heißt. Man findet sie in dcn Garrigues derGegenden um Vauvert, Vondcmian und Nar«bonne, häufiger aber in Spanien, auf der Seitevon Alicant und Valenc. Die Bauern in Langue-doc bringen ihn jährlich nach Montpellier undNarbonne zu verkaufen, so bald sie ihn einge-sammlet haben. Die ihn kaufen, um ihn aus»
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