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Vom Kermes,
Man mnner dieses in der Färbcrsprache Idoksr, undwie ich dieses Wort sowohl als ^vivsr in der Folgestark brauchen werde, so will ich beyde hier er«klären.
/io/l-- heißt verursachen, daß die Farbe inSRökhliche oder Cramoisi fällt, daß sie dem Hell-blauen (Zris lle lin) oder Violet nahe kömmt.Die Seife und die alkalischen Salze, als Laugeaus Asche, Potasche, gebrannte Wcinhcfcn, Kalk,haben diese Wirkung, so daß man die Farbe dadurch,zu was für einer Schattirung man will, bringenkann, wenn man ihnen zu viel Feuer gegeben, odersie zu lebhaft gemacht hat.
lebhaft machen, ist gerade das Ge-gentheil. Es heißt, dem Rothen Feuer geben,machen, daß es ins Gelblichte oderOrangenfarbefällt- Man heißt es auch manchmal Ilancir. Esgeschieht auf der Wolle vermittelst saurer Sachen,als rothen oder weißen Weinsteins,Lremor l'armri,Eßig, Citrone, Schcidcwasser allein. Von diesensauren Dingen nimmt man weniger oder mehr,nachdem die Farbe weniger oder mehr Orangewerden soll. Wollte man z.E. gegenwärtig demKcrmcsscharlach mehr Feuer geben, und ihn demordentlichen Scharlache naher bringen, so gösseman nur in die Brühe, nachdem man den Kermeshinein gethan hat, ein wenig von der Scharlach,composition, von welcher im Folgenden geredetwird; die braune Farbe der Brühe wird durchdieses saure Wesen sogleich Heller werden, undsich in. ein lebhafteres Roth verwandeln; dieWolle, .welche man hinein.thut, wird alsdenn
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